Simbabwe: Präsident darf zwei Jahre länger im Amt bleiben
Simbabwes Präsident Emmerson Mnangagwa (83) darf nach einer Verfassungsänderung zwei Jahre länger und damit bis 2030 im Amt bleiben. Das Gesetz, welches das Parlament im Juni mit 216 von 258 Stimmen beschlossen hatte, wurde nach der Unterschrift des Staatschefs im Amtsblatt veröffentlicht.

Die Amtszeit des Präsidenten wird von fünf auf sieben Jahre erweitert. Der Staatschef des Landes im südlichen Afrika wird zudem zukünftig von Abgeordneten und nicht mehr direkt vom Volk gewählt werden.
Der Gesetzentwurf hat für grosse politische Spannungen in der ehemaligen britischen Kolonie mit rund 16 Millionen Einwohnern gesorgt. Klagen der Opposition vor dem Verfassungsgericht scheiterten.
Mnangagwa (83) kam 2017 an die Macht, nachdem das Militär Langzeitmachthaber Robert Mugabe gestürzt hatte. Seine Regierungspartei Zanu-PF verfügt über eine Mehrheit im Parlament.










