Selenskyj: Toter und Verletzte nach russischen Angriffen

    Keystone-SDA
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    Ukraine,

    Bei neuen russischen Drohnen- und Raketenangriffen sind in der Ukraine nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj mindestens ein Mensch getötet und acht weitere verletzt worden. Unter den Verletzten sei auch ein Kind, teilte Selenskyj bei Telegram mit. «Das Hauptziel des Angriffs war die Energieversorgung, auch normale Wohngebäude wurden beschädigt, und es gab Schäden an der Eisenbahn», sagte Selenskyj. Bei dem Toten im Kiewer Gebiet handelte es sich Behörden zufolge um einen 49 Jahren alten Mann.

    ARCHIV - US-Präsident Donald Trump (M) spricht mit dem US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee (l), und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu (Archivbild). Foto: Eva...
    ARCHIV - US-Präsident Donald Trump (M) spricht mit dem US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee (l), und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu (Archivbild). Foto: Eva... - Keystone/AP/Evan Vucci

    Russland habe mit fast 300 Drohnen und 50 Raketen und Marschflugkörpern angegriffen, teilte Selenskyj weiter mit. Neben Kiew seien auch die Gebiete Dnipropetrowsk, Kirowohrad, Mykolajiw, Odessa, Poltawa und Sumy betroffen. «Moskau investiert weiterhin mehr in Angriffe als in Diplomatie», sagte Selenskyj mit Blick auf die Verhandlungen der Kriegsparteien, bei denen bisher kein Frieden in Sicht ist.

    Allein in dieser Woche habe Russland über 1.300 Kampfdrohnen, mehr als 1.400 Gleitbomben und 96 Raketen und Marschflugkörper eingesetzt. «Deshalb müssen wir unsere Luftverteidigung stärken», sagte der Präsident weiter. Die Ukraine brauche Abwehrsysteme, die auf ballistische Raketen reagieren. «Jedes solche Paket schützt kritische Infrastruktur und erhält die Normalität des Lebens», sagte er.

    Die Ukraine wehrt sich inzwischen seit fast vier Jahren mit westlicher Hilfe gegen den russischen Angriffskrieg. An diesem Dienstag, dem Jahrestag des Kriegsbeginns am 24. Februar, geht die russische Invasion in ihr fünftes Jahr.

    Kommentare

    User #4633 (nicht angemeldet)

    Selbst schuld - gebt endlich und gut ist.

    User #4203 (nicht angemeldet)

    Wäre es doch besser gewesen das Friedensangebot der Russen 2022 in Istanbul anzunehmen?

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