Selenskyj mit wenig Hoffnung auf baldigen Frieden

Keystone-SDA
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Ukraine,

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich nach seinen Unterredungen mit Vertretern der USA und Europas wenig optimistisch über die Aussichten auf einen baldigen Frieden geäussert. «Sollte sich der Krieg bis zum Winter ziehen, und danach sieht es aktuell aus, brauchen wir ein «Winterpaket»«, sagte Selenskyj nach Angaben ukrainischer Medien. Darüber habe er länger mit den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner sowie den Vertretern Europas gesprochen. Die Unterredungen selbst nannte er lediglich «äusserst inhaltsvoll».

HANDOUT - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (r) spricht im Marienpalast in Kiew mit Jared Kushner, dem Gesandten des US-Präsidenten Trump. Foto: -/Ukrainian Presidential P...
HANDOUT - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (r) spricht im Marienpalast in Kiew mit Jared Kushner, dem Gesandten des US-Präsidenten Trump. Foto: -/Ukrainian Presidential P... - Keystone/Ukrainian Presidential Press Office/AP/-

«Wir haben vereinbart, dass sich die Ukraine, Europa und Amerika in Kürze treffen werden», sagte Selenskyj nach den Verhandlungen in Kiew, an denen sich auch die Sicherheitsberater der Staats- und Regierungschefs aus Deutschland, Frankreich und Grossbritannien beteiligt hatten. Einen konkreten Termin nannte Selenskyj nicht.

«Besser als Flugabwehrsysteme»

Im Scherz meinte er, die Anwesenheit Witkoffs und Kushners habe «besser funktioniert als die Patriot-Flugabwehrsysteme». Die beiden Emissäre von US-Präsident Donald Trump sollten öfter nach Kiew kommen, um den Bewohnern eine Chance zu geben, ohne die ständigen russischen Angriffe ein wenig Luft zu holen. Kremlchef Wladimir Putin hatte für die Dauer des Besuchs der US-Unterhändler eine dreitägige Pause in den Angriffen auf Kiew verkündet, die Ukraine verzichtete dafür in dieser Zeit auf Angriffe gegen Moskau.

Selenskyj bekräftigte zu guter Letzt die Ansicht, dass zur Lösung der wichtigsten Fragen im Ukraine-Konflikt, wie etwa der territorialen Aufteilung, ein Treffen auf höchster Ebene nötig sei. Putin hat bisher ein direktes Treffen mit Selenskyj an einem neutralen Ort kategorisch abgelehnt. Stattdessen forderte er Selenskyj auf, zu Gesprächen nach Moskau zu kommen. Dies wiederum lehnte der ukrainische Staatschef ab.

Trumps Schwiegersohn Kushner sprach sich für die Wiederaufnahme trilateraler Gespräche der Ukraine und Russlands unter US-Vermittlung aus. «Hoffentlich sehen wir da sehr bald Fortschritte», wurde er von CNN mit Blick auf die jüngsten Gespräche in Kiew und Moskau zitiert.

Kommentare

User #3975 (nicht angemeldet)

Solange das Internationale Waffengeschäft mit Kriegswaren wie Panzer, Drohnen u.v.m gut Läuft solange wird es wohl leider keinen Frieden geben. Man Stelle sich vor Putins Soldaten werden von der Front abgezogen und müssen Daeumchen drehen ?

User #1784 (nicht angemeldet)

Alles nur leere Worte von Putin und Trump.

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