Selenskyj kritisiert Lockerung der Russland-Sanktionen

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Frankreich,

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Entscheidung der USA zur befristeten Lockerung der Sanktionen gegen russisches Öl als kontraproduktiv kritisiert.

Selenskyj
Selenskyj bei seiner Ankunft am WEF in Davos. - keystone

Allein dieser Schritt bringe der russischen Kriegskasse rund zehn Milliarden Dollar ein. «Das hilft auf keinem Fall dem Frieden», sagte er bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Paris.

In der Nacht zum Freitag hatte US-Finanzminister Scott Bessent auf X mitgeteilt, dass Länder zeitweise russisches Öl kaufen dürften, das sich bereits auf Schiffen befinde. Ziel sei, das Angebot auf dem Weltmarkt zu verbessern. Die befristete Ausnahme von US-Sanktionen soll bis 11. April gelten.

Er könne die Logik hinter dieser Massnahme verstehen, sagte Selenskyj. Sie solle die Preise auf dem Weltmarkt stabilisieren. Doch da die Lockerung nur dazu führe, dass Russland noch mehr Drohnen produzieren könne, sei sie seiner Meinung nach kontraproduktiv. Diese Drohnen würden nicht nur in der Ukraine eingesetzt, sondern auch im Nahen Osten – und damit im Endeffekt gegen US-Soldaten, gab der ukrainische Präsident zu bedenken.

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Kommentare

User #4945 (nicht angemeldet)

Hat der wirklich geglaubt, die Amis würden ihn bis zur Selbstaufgabe unterstützen? Ein Blick in die jüngere Vergangenheit und er hätte gewusst, wie das läuft: Letztlich ist jeder sich selbst der Nächste. Noch hat er die EU hinter sich, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis die selbst fertig sind.

User #2275 (nicht angemeldet)

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