Schweiz erhält von Brüssel tiefere Stahlimportmengen als bis anhin

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    Belgien,

    Die Schweiz kann weniger Stahl als bis anhin zollfrei in die EU importieren. Bern und Brüssel haben sich auf neue zollfreie Einfuhrmengen geeinigt.

    Die EU hebt ihre Handelsbarrieren für Schweizer Stahl. (Symbolbild)
    Die EU hebt ihre Handelsbarrieren für Schweizer Stahl. (Symbolbild) - KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

    Die zollfreien Einfuhrmengen in die Europäische Union (EU) für Partner mit einem Abkommen sind um rund 33 Prozent tiefer als bis anhin, sagte eine Beamtin der Europäischen Kommission am Dienstag in Brüssel an einem Medienanlass. Die Schweiz sowie elf weitere Staaten gehören zu diesen Partnern.

    Die EU setzt ab Mittwoch, dem 1. Juli, strengere Schutzmassnahmen auf Stahl um. Dabei reduziert die Union die zollfreien Einfuhrmengen um 47 Prozent auf noch 18,3 Millionen Tonnen pro Jahr. Darüber hinaus werden Einfuhren mit einem Zoll von 50 Prozent belastet. Bis anhin betrug dieser 25 Prozent.

    Von der Massnahme ausgenommen sind die Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) Norwegen, Island und Liechtenstein. Die Schweiz bemühte sich um eine Ausnahme, erhielt diese aber nicht.

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    Kommentare

    edelweisz

    Quid pro quo. Zum Schutz eigener Stahlindustrie reduziert Brüssel zollfreie Stahl-Einfuhrmengen um ca. 33 %. BBern wollte einmal mehr eine Ausnahme, erhielt es aber nicht, da wir unsere Märkte teilweise noch schärfer durch sehr hohe Importzölle gegen EU-Konkurrenz abschotten. Bspw. alle landwirtschaftlichen Produkte wie Fleisch, Milchprodukte, Obst und Gemüse oder Entsendegesetz für Bau und Beratung, extra Zertifizierungen für in der EU bereits zugelassene Produkte. Umgekehrt fordert unsere Exportwirtschaft (Industrie, Pharma, Uhren) zollfreie Grenzen und Freihandel. Rosinenpicken mit der EU war gestern.

    User #1114 (nicht angemeldet)

    Das ist erst Anfang der EU -Diktatur, gegen die Schweiz 🇨🇭🏹.Darum wehret den Anfängen!!

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