Schiitische Milizen im Irak melden Tote
Im Irak haben mit dem Iran verbündete Milizen einen amerikanisch-israelischen Luftangriff im Westen des Landes gemeldet. Dabei habe es Opfer unter den Mitgliedern der Milizen gegeben. Örtlichen Medienberichten zufolge wurden 27 Kämpfer der sogenannten Volksmobilisierungskräfte (PMF) in der irakischen Provinz Anbar getötet und mehr als 60 weitere verletzt. Das Hauptquartier der Miliz in der Gegend nahe der Grenze zu Syrien sowie mehrere Fahrzeuge seien zerstört worden, hiess es.

Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig geprüft werden. Die irakische Regierung in Bagdad sowie die USA und Israel äusserten sich nicht dazu.
Im Zuge des Iran-Kriegs kommt es auch im benachbarten Irak zu Angriffen. Der Gouverneur von Erbil, Umid Kuschnau, sprach am Morgen von mindestens 17 Drohnenangriffen innerhalb von 24 Stunden in der autonomen Kurdenregion. Die meisten Drohnen seien von Truppen des internationalen Militärbündnisses in der Provinz Erbil abgefangen worden. Einige von ihnen seien ausserhalb der Stadt in freiem Gelände niedergegangen. Zuletzt hatten sowohl der Iran als auch proiranische Milizen im Irak Angriffe auf die Kurdenregion für sich reklamiert. In Erbil befindet sich ein multinational genutzter Stützpunkt, auf dem Soldaten der USA oder auch der Bundeswehr stationiert sind.










