Russland meldet massiven ukrainischen Drohnenangriff

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Russland,

Die Ukraine hat Russland nach Angaben aus Moskau in der Nacht massiv mit Drohnen angegriffen.

ARCHIV - Ukrainische Soldaten des Verteidigungsnachrichtendienstes bereiten den Start der Langstreckendrohne An-196 Ljutyj an einem ungenannten Ort in der Ukraine vor. Russland will in ...
ARCHIV - Ukrainische Soldaten des Verteidigungsnachrichtendienstes bereiten den Start der Langstreckendrohne An-196 Ljutyj an einem ungenannten Ort in der Ukraine vor. Russland will in ... - Keystone/AP/Evgeniy Maloletka

Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, dass 660 ukrainische Drohnen über russischen Gebieten und der 2014 annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim abgewehrt worden seien.

Die Angaben sind unabhängig nicht überprüfbar, lassen aber Rückschlüsse auf die Intensität ukrainischer Angriffe zu. Die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass bezeichnete das als heftigsten ukrainischen Drohnenangriff seit Jahresbeginn.

Der Gouverneur der südlich von Moskau gelegenen Region Tula, Dmitri Miljajew, schrieb bei Telegram von allein 157 über dem Gebiet abgewehrten Drohnen. Ihm zufolge wurden in Nowomoskowsk eine Hochspannungsleitung und ein Industriebetrieb beschädigt. Einsatzkräfte seien vor Ort. Details nannte er nicht. Ausserdem sei im Kreis Schtschokino ein Wohnhaus beschädigt und eine Frau verletzt worden.

In Nowomoskowsk liegt der Chemiebetrieb Asot. Das Unternehmen ist eines der grössten Chemiewerke in Russland und stellt vor allem Dünger her. Nach eigenen Angaben produziert es unter anderem Ammoniak und Salpetersäure – Stoffe, die auch zur Sprengstoffherstellung genutzt werden können.

Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als vier Jahren gegen eine grossangelegte russische Invasion. Als Teil des Abwehrkampfes hat Kiew seine Gegenangriffe in den vergangenen Monaten deutlich ausgeweitet und den Krieg damit zurück auf russisches Territorium getragen. Das ukrainische Militär zielt vor allem auf die russische Rüstungs- sowie die Öl- und Gasindustrie, um den Treibstoffnachschub für die russische Armee zu stören und dem Kreml die Kriegsfinanzierung zu erschweren.

Kommentare

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Putin muss kapitulieren.

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