Rasmussen: Grönland-Deal beendet «hoffentlich» Unsicherheit

Keystone-SDA
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Bern,

Der dänische Aussenminister Lars Løkke Rasmussen hofft nach dem verkündeten Durchbruch im Streit um die Arktisinsel Grönland auf mehr Stabilität. Eine langanhaltende Unsicherheit werde hoffentlich bald durch ein verbindliches Abkommen beendet, teilte Rasmussen auf der Plattform Facebook mit. «Nächste Woche könnte eine gute Woche werden ... für Grönland, Dänemark und die USA», schrieb er.

ARCHIV - Dänemarks Außenminister Lars Løkke Rasmussen. Foto: Liselotte Sabroe/Ritzau Scanpix Foto/dpa
ARCHIV - Dänemarks Außenminister Lars Løkke Rasmussen. Foto: Liselotte Sabroe/Ritzau Scanpix Foto/dpa - Keystone/Ritzau Scanpix Foto/Liselotte Sabroe

Rasmussen zufolge soll das Abkommen die Sicherheit in der Arktis und im Nordatlantik stärken und damit auch die gemeinsame Sicherheit in der Nato und in Europa – unter Wahrung der «roten Linien» des Königreichs Dänemark.

Die USA, Dänemark und Grönland hatten am Freitagabend überraschend einen Durchbruch im Streit um die grösste Insel der Welt verkündet. In der kommenden Woche werde voraussichtlich ein Abkommen mit den USA unterzeichnet, teilten die Regierungen von Dänemark und Grönland mit.

US-Präsident Donald Trump hingegen erklärte, das Abkommen sei schon besiegelt. Dem Republikaner zufolge sichern sich die USA mit der Vereinbarung etwa weitreichende Befugnisse und Kontrolle über die Arktisinsel, die zwar weitgehend autonom ist, aber zum dänischen Hoheitsgebiet gehört.

Die dänische und grönländische Seite bestätigten die Darstellungen Trumps in dieser Form nicht und äusserten sich deutlich zurückhaltender. Zum konkreten Inhalt des Abkommens und den Rechten oder Pflichten der Vertragsparteien machten sie zunächst keine Angaben.

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