Ramos-Horta als Präsident von Ost-Timor vereidigt

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    Timor-Leste,

    Der Friedensnobelpreisträger José Ramos-Horta kündigte am Freitag an, sich für eine Überwindung des seit langem bestehenden politischen Stillstands einzusetzen.

    Ramos-Horta (l.) nach seinem Wahlsieg im April
    Ramos-Horta (l.) nach seinem Wahlsieg im April - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • José Ramos-Horta hatte bei der Präsidentschaftswahl einen klaren Sieg errungen
    • Er erhielt den Friedensnobelpreis für seine Bemühungen zur Überwindung von Konflikten.

    Der Friedensnobelpreisträger José Ramos-Horta ist als Präsident von Ost-Timor vereidigt worden. In einer Rede vor dem Parlament kündigte er am Freitag (Ortszeit) an, sich für eine Überwindung des seit langem bestehenden politischen Stillstands im Land einzusetzen. Der 72-jährige, der bereits früher Staatschef war, hatte bei der Präsidentschaftswahl einen klaren Sieg gegen Amtsinhaber Francisco Guterres errungen.

    Wegen der politischen Blockade zwischen den konkurrierenden Parteien CNRT von Ramos-Horta und Guterres' Fretilin konnte die Regierung mehrere Jahre in Folge keinen Haushalt verabschieden. Das überwiegend ländlich geprägte südostasiatische Land mit seinen 1,3 Millionen Einwohnern ist dadurch wirtschaftlich gelähmt.

    Ramos-Horta erhielt den Friedensnobelpreis 1996 für seine Bemühungen zur Überwindung von Konflikten in der ehemaligen portugiesischen Kolonie. 2008 entging er einem geplanten Anschlag.

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