Putin glaubt weiter an Sieg in der Ukraine

    Keystone-SDA
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    Russland,

    Trotz deutlicher Rückschläge seiner Truppen an den Fronten in der Ukraine gibt sich der russische Präsident Wladimir Putin weiterhin siegessicher. Die russische Armee werde weiterhin alles unternehmen, um die Ziele der Spezialoperation, wie der Angriffskrieg gegen die Ukraine in Moskau offiziell genannt wird, umzusetzen, betonte Putin in einem Interview des Korrespondenten des russischen Staatsfernsehens, Pawel Sarubin.

    Der russische Präsident Wladimir Putin während einer Krisensitzung zu den aktuellen russischen Versorgungsproblemen mit Treibstoff Foto: Gavriil Grigorov/Pool Sputnik Kremlin via AP/dpa
    Der russische Präsident Wladimir Putin während einer Krisensitzung zu den aktuellen russischen Versorgungsproblemen mit Treibstoff Foto: Gavriil Grigorov/Pool Sputnik Kremlin via AP/dpa - Keystone/Pool Sputnik Kremlin via AP/Gavriil Grigorov

    Putin begründete seinen Optimismus unter anderem mit einem «katastrophalen Personalmangel» der ukrainischen Streitkräfte. Er behauptete, dass den russischen Streitkräften der Vorschlag unterbreitet worden sei, die Kampfhandlungen auf vier Gebiete in der Ostukraine zu beschränken. Dies würde Kiew die Möglichkeit geben, Truppen aus anderen Gebieten in diese Regionen zu verlegen. «Aber die Rettung des Kiewer Regimes ist nicht Teil unserer Pläne.»

    Seiner Ansicht nach strebe der Westen weiterhin danach, Russland eine strategische Niederlage zuzufügen. «Dort werden zwar vereinzelt verschiedene Gerüchte laut, dass man dies angeblich nicht mehr anstrebe, aber offiziell hat niemand diese These von der Tagesordnung gestrichen», sagte Putin. «Wozu brauchen sie dann aber die Einstellung der Kampfhandlungen und die Friedensverhandlungen, von denen sie immer häufiger sprechen und an denen sie teilnehmen wollen?»

    Putin hat bisher jede friedliche Lösung und den Weg zu möglichen Friedensgesprächen abgelehnt. Auch ein Angebot aus Kiew zu einem direkten Gespräch Putins mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj wurde zurückgewiesen. Moskau beharrt stattdessen auf seinen Maximalforderungen, zu denen unter anderem die komplette Kontrolle über den Donbass gehört.

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    Kommentare

    User #5985 (nicht angemeldet)

    Der Kreml soll Putin und seine Schergen an den Haag ausliefern, dann hätte Russland sofort ein Problem weniger.

    User #3871 (nicht angemeldet)

    Fragen sie " was sagst du Aussage von Selenski?" Das habe ich noch nie gelesen..

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