Putin bekräftigt Unterstützung für Maduro

    Keystone-SDA
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    Russland,

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat dem autoritären venezolanischen Staatschef, Nicolás Maduro, inmitten wachsender Spannungen des südamerikanischen Landes mit den USA seine Unterstützung zugesichert. Putin habe bei einem Telefonat mit Maduro die neue strategische Partnerschaft zwischen beiden Ländern hervorgehoben und dem Volk Venezuelas die Solidarität Russlands zugesichert, teilte der Kreml in Moskau mit.

    ARCHIV - Der russische Präsident Wladimir Putin (r) spricht mit dem venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro während ihres Treffens im Kreml in Moskau. Putin hat dem autoritären v...
    ARCHIV - Der russische Präsident Wladimir Putin (r) spricht mit dem venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro während ihres Treffens im Kreml in Moskau. Putin hat dem autoritären v... - Keystone/Pool AP/Alexander Zemlianichenko

    Putin befürwortete demnach den Kurs Maduros, «die nationalen Interessen und die Souveränität des Landes angesichts des wachsenden Drucks von aussen zu schützen». Von militärischer Hilfe Russlands im Zuge der Spannungen mit den USA war keine Rede in der Kremlmitteilung. In der Vergangenheit hatte Moskau auch russische Militärexperten in das Land entsandt. Hinweise darauf, dass Russland Maduro – wie den lange unterstützten syrischen Machthaber Baschar al-Assad – fallenlassen und ihm Asyl gewähren könnte, gab es nicht.

    «Beide Seiten bekräftigten ihre Bereitschaft zur konsequenten Umsetzung gemeinsamer Projekte in den Bereichen Handel, Wirtschaft, Energie, Finanzen, Kultur, Humanitäres und anderen Bereichen», hiess es in der Kremlmitteilung. Zuvor hatte das russische Aussenministerium Klarheit von den USA gefordert zu den Plänen in Venezuela.

    Moskau hoffe, dass Washington keine weitere Eskalation der Lage um Venezuela zulasse und nicht zu einem Krieg übergehe, sagte die Aussenministeriumssprecherin Maria Sacharowa in Moskau. Es bestehe die Gefahr, dass der Konflikt zu unvorhersehbaren Folgen für den ganzen Westen führen werde, warnte sie.

    Russland gilt zwar auch als wichtiger Waffenlieferant für Venezuela, ist aber durch seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine gebunden. Zudem verhandelt Putin auch mit Trump über eine Beendigung des Krieges in der Ukraine und bessere Beziehungen zu den USA.

    Kommentare

    User #4872 (nicht angemeldet)

    Aber Putin will doch gelegentlich Europa angreifen und ist mir der Ukraine nach vier Jahren nicht gerade weit gekommen.

    User #5894 (nicht angemeldet)

    Es wäre für China an der Zeit, Zähne zu zeigen und die Fujian in die Region zu entsenden.

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