Bürgerliche lancieren Kampf ums Burgdorfer Stadtpräsidium

Ein bürgerliches Bündnis aus FDP, SVP und Mitte hat am Mittwoch frühzeitig seine Ambitionen aufs Burgdorfer Stadtpräsidium bekannt gemacht. Die Wahlen finden im November 2028 statt. Wer dannzumal zu den Stadtpräsidiumswahlen antritt, ist noch offen.

In Burgdorf sollen 2028 die Karten bei den Gemeindewahlen neu gemischt werden. Ein bürgerliches Bündnis lancierte frühzeitig den Kampf ums Stadtpräsidium. (Archivbild)
In Burgdorf sollen 2028 die Karten bei den Gemeindewahlen neu gemischt werden. Ein bürgerliches Bündnis lancierte frühzeitig den Kampf ums Stadtpräsidium. (Archivbild) - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Auch nannte das Bündnis in seiner Mitteilung vom Mittwoch noch keinen Namen. Generell sei es «Zeit für eine neue Führung», schreiben die drei Parteien. Burgdorf brauche 2028 einen Wechsel.

Seit Anfang 2017 ist der Sozialdemokrat Stefan Berger Burgdorfer Stadtpräsident. Bereits seit längerer Zeit fehle der heutigen Führung unter Berger die «notwendige Dynamik», um Prioritäten zu setzen und Projekte «konsequent durchzuziehen», heisst es in der Mitteilung.

Es bestehe der Eindruck, dass zwar viel geplant und diskutiert werde, konkrete Projekte am Ende aber zu oft nicht oder nur verzögert umgesetzt würden. Dies zeige sich etwa bei der Schulraumproblematik.

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