Präsident: Kuba ist zu Dialog mit Washington bereit
Trotz der wachsenden Spannungen zwischen beiden Ländern ist die kubanische Regierung zu Gesprächen mit den USA bereit. Voraussetzung sei allerdings, dass der Dialog ohne Druck, ohne Vorbedingungen und auf Augenhöhe geführt werde, sagte der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel auf einer Pressekonferenz in Havanna.

Seit dem US-Militäreinsatz in Venezuela wächst der Druck aus Washington auf die autoritär regierte Karibikinsel, die in ihrer schwersten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten steckt. Kuba erhält inzwischen keine Öllieferungen mehr von seinem südamerikanischen Verbündeten Venezuela. Auch Mexiko schränkte seine Öllieferungen ein, nachdem US-Präsident Donald Trump Strafzölle gegen Länder angedroht hatte, aus denen Kuba sein Öl bezieht.
Trump sagte in den vergangenen Tagen, Washington führe bereits Gespräche mit Kuba. Kubas stellvertretender Aussenminister Carlos Fernández de Cossio sagte jedoch dem Fernsehsender CNN, es gebe bisher noch keinen formellen Dialog, sondern nur einen «Nachrichtenaustausch» mit Washington.










