Pensionskassen senken Unterdeckung und erhöhen 2024 ihre Reserven
Die Schweizer Pensionskassen haben im Jahr 2024 finanziell vorwärts gemacht: Bei einer Bilanzsumme von 1220,6 Milliarden Franken belief sich das Nettoergebnis auf 83,7 Milliarden Franken. Diese Entwicklung liess die Reserven steigen und die Unterdeckung weiter sinken.

Das Bundesamt für Statistik (BFS) führt das positive Ergebnis der Vermögensanlagen auf eine gute Anlageperformance zurück, wie aus der am Mittwoch veröffentlichten Pensionskassenstatistik hervorgeht. Im Vorjahr lag das Ergebnis bei 54,2 Milliarden Franken. Ein Allzeithoch mit 95,5 Milliarden Franken wurde 2019 erreicht.
Ein ähnlich positives Bild zeigt sich laut dem BFS bei den Wertschwankungsreserven, die kurzzeitige Schwankungen der Aktiven auffangen. Sie sind im Jahr 2024 auf 135,5 Milliarden Franken angewachsen. 2023 beliefen sie sich noch auf 94,2 Milliarden Franken.
Die Unterdeckung wiederum wurde auf 31,5 Milliarden Franken reduziert, wie es hiess. Im Vorjahr lag diese bei 34,4 Milliarden Franken. Bei den öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen sank sie auf 31,2 Milliarden, bei den privatrechtlichen auf 0,3 Milliarden Franken.
Ihre Gelder legten die 1292 Pensionskassen zu 31,6 Prozent in Aktien und zu 26,9 Prozent in Obligationen an. Der Anteil der Immobilien wurde auf 21,9 Prozent reduziert.
Was die Kapital- und Teilkapitalauszahlungen bei der Pensionierung betreffen, gaben die Pensionskassen 17,1 Milliarden Franken aus. Das entspricht einem Durchschnitt von 280'210 Franken pro Person. 2023 belief sich dieser Wert auf 261'362 Franken pro Person oder insgesamt 15 Milliarden Franken. Per Ende Jahr lag der Jahresbetrag der Altersrenten bei 26,1 Milliarden Franken und somit eine halbe Milliarde höher als 2023.
2024 zahlten 2,1 Millionen Frauen und 2,7 Millionen Männer insgesamt 24,4 Milliarden Franken an reglementarischen Beiträgen in die berufliche Vorsorge ein. Ihre Arbeitgeber leisteten weitere 34,1 Milliarden Franken.










