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Oxfam: G7 streicht Geld für Entwicklungshilfe zusammen

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Bern,

Die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam beklagt, dass die führenden Industrienationen G7 das Geld für Entwicklungszusammenarbeit zusammengestrichen haben. Die Organisation warnt vor gravierenden Folgen und fordert neue Wege zur Finanzierung.

Satirische Figuren der Hilfsorganisation Oxfam mit den Köpfen der G7-Staats- und Regierungschefs vor dem G7-Gipfel in Evian-les-Bains.
Satirische Figuren der Hilfsorganisation Oxfam mit den Köpfen der G7-Staats- und Regierungschefs vor dem G7-Gipfel in Evian-les-Bains. - KEYSTONE/AP/Thibault Camus

Vor dem Treffen der G7-Staats- und Regierungschefs im französischen Évian am Genfersee schrieb Oxfam in einer Mitteilung, die Mittel seien zwischen 2024 und 2025 um 48 Milliarden US-Dollar gekürzt worden.

Laut Berechnungen von Oxfam haben Ölkonzerne ihre Gewinne während des Iran-Kriegs auf rund 400 Millionen US-Dollar pro Tag gesteigert. Die Organisation fordert von der Bundesregierung und den G7, Milliardenvermögen sowie Übergewinne zu besteuern und so die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit zu erhöhen. Die Kürzungen der G7 seien die grössten in der Geschichte der Gemeinschaft. «Die menschlichen Kosten sind katastrophal.»

Zu der Gruppe der Sieben (G7) gehören Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Italien, Japan, Kanada und die USA. Der Gipfel dauert bis Mittwoch. Deutschland wird von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vertreten.

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