Postauto

    Ex-Postauto-Kader sollen 2027 vor Berner Wirtschaftsgericht

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Im Postauto-Skandal soll nächstes Jahr weiterverhandelt werden. Das hat das Berner Wirtschaftsstrafgericht am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bestätigt.

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    Der Postauto-Prozess geht in die nächste Runde: Das Berner Wirtschaftsgericht bestätigte, dass 2027 weiterverhandelt werden soll. - keystone

    Wegen unrechtmässig bezogener Subventionen werden sieben ehemalige Kader der Schweizerischen Post voraussichtlich nächstes Jahr vor dem Berner Wirtschaftsgericht erscheinen müssen. Ein genaue Termin für die Verhandlung stehe derzeit noch nicht fest, teilte eine Sprecherin am Montag mit und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der Tamedia-Zeitungen.

    Der Fall gelangte vor Gericht, weil die Beschuldigten Strafverfügungen des Bundesamts für Polizei (Fedpol) aus dem Jahr 2024 angefochten hatten. Unter den Beschuldigten sind der frühere Postauto-Chef, der Ex-Postfinanzchef sowie der ehemalige Vizeverwaltungsratspräsident der Post.

    Das Fedpol verwies am Montag auf Anfrage auf das laufende Verfahren und erteilte zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Auskünfte. Die Schweizerische Post – selbst nicht Teil des Verwaltungsstrafverfahrens – bedauerte am Montag gegenüber Keystone-SDA die Verzögerung. Für das Unternehmen sei es wichtig, dass die offenen Fragen der Verantwortlichkeit und des Schadenersatzes geklärt würden.

    Die Affäre war 2018 aufgedeckt worden, worauf die Post 205 Millionen Franken an Bund, Kantone und Gemeinden zurückzahlte. Postauto soll über Jahre hinweg Gewinne durch ein illegales Buchungssystem verschleiert und so zu Unrecht Subventionen in Millionenhöhe erhalten haben.

    Den ehemaligen Managern wird Leistungsbetrug oder die Verletzung von Rechtspflichten vorgeworfen. Sie alle bestreiten die Vorwürfe.

    Kommentare

    User #5916 (nicht angemeldet)

    Ein HSG-Profi erklärte mir, wie dieses Unglück entstehen konnte, es war eher simpel, aber ich wäre nie dahinter gekommen. Bemerkenswert ist, dass ein Steuerbeamter in seiner Freizeit an der Aufdeckung des Missbrauchs gearbeitet hat. Wie werden Spenden und wie werden Mitgliederbeiträge in einer kleinen Vereinsbuchhaltung verbucht? Ins Eigen- oder ins Fremdkapital?

    User #6314 (nicht angemeldet)

    Ex-Bundesräte gehören dort auch hin, vorallem die Ex-Chefin der Post

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