Österreich weist drei russische Botschaftsmitarbeiter aus

Keystone-SDA
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Österreich,

Österreich hat drei russische Botschaftsmitarbeiter wegen mutmasslicher Spionage ausgewiesen.

Wien Russland
Blick auf ein Schild mit dem Schriftzug «Botschaft der Russischen Föderation», aufgenommen am Sonntag, 18. Februar 2024, vor der Russischen Botschaft in Wien. - keystone

«Es ist inakzeptabel, dass diplomatische Immunität genutzt wird, um Spionage zu betreiben», sagte Österreichs Aussenministerin Beate Meinl-Reisinger in einer Stellungnahme. Zuvor hatte der Sender ORF berichtet.

Das Trio geriet laut dem vom Ministerium bestätigten ORF-Bericht ins Visier österreichischer Ermittler, die auffällige Satellitenkommunikations-Geräte auf russischen diplomatischen Gebäuden untersuchen. Die Ausweisung verantwortlicher russischer Techniker sei eine «sehr zielführende Massnahme», meinte die Chefin der österreichischen Verfassungsschutzbehörde DSN, Sylvia Mayer bei der Präsentation des jährlichen Verfassungsschutzberichtes.

Moskau betreibt in Wien drei Botschaften – zur Vertretung Russlands gegenüber Österreich, bei internationalen Organisationen sowie bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Auf einem etwa 37'000 Quadratmeter grossen russischen Wohn- und Botschaftskomplex sind laut DSN zahlreiche Parabolantennen aufgebaut, die unter anderem die militärische Satellitenkommunikation anderer Staaten ins Visier nehmen können.

Die bilaterale russische Botschaft in Wien reagierte empört auf die Ausweisung. «Wir betrachten diesen unfreundlichen Schritt als ausschliesslich politisch motiviert und kategorisch inakzeptabel», hiess es in einer Mitteilung auf X.

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Kommentare

User #2735 (nicht angemeldet)

Der Weg nach Bern ist aus Wien nicht weit. Ob es jetzt bei uns drei Spione/Agenten mehr hat fällt ja nicht auf. Nie würde unser Bund so reagieren wie es die Nachbarn machen, dazu sind wir zu feige. Nein, nicht feige, zu neutral natürlich.

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