Nobelinstitut stoppt Trumps Preis-Traum: Machado darf nicht teilen

Maja Bojic
Maja Bojic

Norwegen,

Das Nobelkomitee stellt klar: Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado kann ihren Preis weder mit Trump teilen noch an ihn weitergeben.

María Corina Machado
Friedensnobelpreisträgerin Machado darf ihren Preis weder gemeinsam mit Trump beanspruchen noch an ihn übertragen. (Archivbild) - keystone

Das Norwegische Nobelinstitut hat klargestellt, dass der Friedensnobelpreis nicht übertragen werden kann, wie das «ZDF» berichtet. Sobald das Nobelkomitee den Preis verkündet hat, könne er weder aberkannt noch übertragen oder geteilt werden.

Die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado hatte zuvor erklärt, ihren Nobelpreis mit US-Präsident Donald Trump teilen zu wollen. Im Interview mit dem Fox-News-Moderator Sean Hannity sagte sie, das venezolanische Volk wolle Trump den Preis geben, berichtet das «ZDF».

Findest du es gut, dass Machado den Friedensnobelpreis bekommen hat?

«Sobald die Bekanntgabe erfolgt ist, ist die Entscheidung endgültig», erklärte das Nobelinstitut laut in einer kurzen Stellungnahme. Das Institut wolle damit weder Besorgnis noch Zustimmung zum Ausdruck bringen, hiess es weiter.

Machado widmete Preis bereits Trump

María Corina Machado erhielt den Friedensnobelpreis im Dezember 2025 für ihren Einsatz gegen das autoritäre Regime in Venezuela.

Bereits bei der Verkündung im Oktober hatte sie die Auszeichnung dem venezolanischen Volk und Trump gewidmet, wie der «Kurier» schreibt.

Sie dankte Trump für seine entschlossene Unterstützung ihrer Sache. Hintergrund ist der US-Militäreinsatz, bei dem der venezolanische Machthaber Nicolás Maduro festgenommen wurde.

Trump nennt mögliche Weitergabe «grosse Ehre»

Trump bezeichnete eine mögliche Weitergabe des Nobelpreises als «grosse Ehre», wie das «ZDF» meldet. Der US-Präsident strebt den Gewinn des Friedensnobelpreises seit seiner Rückkehr ins Amt offen an.

Trump Iran USA
Wiederholt hat Trump vor möglichen Militäreinsätzen gegen den Iran gewarnt. (Archivbild) - keystone

Machado bezeichnete Trumps Vorgehen als historisch und als grossen Schritt zu einem demokratischen Übergang. Trump plant ein Treffen mit Machado in der kommenden Woche in Washington.

Allerdings unterstützt Trump bei der Führung Venezuelas nicht Machado, sondern Interimspräsidentin Delcy Rodríguez, wie das «ZDF» schreibt. Rodríguez hatte unter Maduro als Vizepräsidentin gedient.

Kommentare

User #4363 (nicht angemeldet)

Bei Trump zählen viele $ für den gesamten Clan. Nothing else.

User #5845 (nicht angemeldet)

Hinweis: Was Eostein will, das kriegt er. Diese Tatsache haben wohl viele lächelnd ignoriert und reiben sich jetzt verwundert ob der raschen Änderung der Weltordnung die Augen.

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