Neues Zentrum in Berlin unterstützt Ukrainer bei Rückkehr
Mit einer neuen Anlaufstelle in Berlin will die ukrainische Regierung künftig ihre Landsleute bei der Rückkehr unterstützen.

Der sogenannte Unity Hub soll Ukrainerinnen und Ukrainern ausserdem helfen, die Verbindung in ihr Heimatland zu halten. Das Zentrum ist das erste seiner Art in Europa und soll am Mittwoch für das Publikum öffnen. In Tschechien und Schweden sollen weitere Zentren folgen, wie der ukrainische Sozialminister Denys Uljutin sagte.
In Deutschland leben mehr als eine Milliion Ukrainer, die vor dem Krieg geflohen sind. In dem Zentrum können sie sich zum Beispiel Ausweisdokumente ausfertigen oder sich zur Anerkennung von Schul- und Berufsabschlüssen in Deutschland und der Ukraine beraten lassen.
Wer in die Ukraine zurückkehren will, bekommt Hilfe bei der Suche nach Arbeit und Wohnung. Auch Ukrainer, die in ihrem Heimatland Unternehmen gründen wollen, erhalten Unterstützung. Neben ukrainischen Nichtregierungsorganisationen ist etwa das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR vertreten.
Die deutsche Regierung unterstützt das neue Zentrum, indem sie die Miete für die weitläufigen Räumlichkeiten in Berlin-Mitte übernimmt.
Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine finden in der Europäischen Union nach der sogenannten Massenzustromrichtlinie Aufnahme. Zuletzt ist sie im vergangenen Juli verlängert worden – bis zum 4. März 2027. Der deutsche Innenminister Alexander Dobrindt sagte, man gehe von einer weiteren Verlängerung aus.










