Netanjahu: Werden Irans Führung beim Verschwinden helfen

Keystone-SDA
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Israel,

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hält an dem Ziel fest, die iranische Regierung stürzen zu wollen. Die Führung in Teheran sei «dazu bestimmt, aus der Welt zu verschwinden», sagte er bei einer Zeremonie zum Amtsantritt des neuen Leiters des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad, Roman Gofman. «Und wir werden ihr dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen». Einzelheiten dazu, wie genau dies gelingen soll, liess er offen.

Israel Ministerpräsident Benjamin Netanjahu
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. - keystone

Zu Beginn des Kriegs hatte US-Präsident Donald Trump die iranische Bevölkerung ermutigt, ihre Führung zu stürzen. Später äusserte er sich zu dem Thema nicht mehr. Auch Netanjahu forderte die Menschen im Iran mehrfach dazu auf, sich gegen ihre Regierung aufzulehnen.

Beobachter in Israel mutmassten, Israel sei der Sturz der Führung in Teheran wichtiger als den USA. Seit einiger Zeit, vor allem seit Beginn der Waffenruhe am 8. April, erwähnte Netanjahu einen Machtwechsel im Iran dann auch nicht mehr.

Iran-Experten sind skeptisch, ob die iranische Führung während des Kriegs gestürzt werden kann. Als Gründe führen sie an, dass die iranische Opposition nicht geeint sei. Es sei auch nicht zu erkennen, dass die Elite oder die Revolutionsgarden gespalten seien.

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