Mitsotakis fordert neue EU-Mittel für Flüchtlingsvereinbarungen mit der Türkei

    AFP
    AFP

    USA,

    Der neue griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis hat die Bereitstellung neuer Finanzmittel durch die EU gefordert, um die Flüchtlingsvereinbarungen mit der Türkei aus dem Jahr 2016 fortschreiben zu können.

    Mitsotakis bei der UNO in New York
    Mitsotakis bei der UNO in New York - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Griechischer Ministerpräsident äussert sich nach Treffen mit Erdogan in New York.

    Die Türkei solle sich darauf verpflichten, an dem Abkommen festzuhalten, sagte Mitsotakis am Donnerstag in New York, wo er am Vortag am Rande der UN-Generalversammlung mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zusammengetroffen war.

    Im Gegenzug solle die EU sich dafür erkenntlich zeigen, dass die Türkei mehrere Millionen Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen habe und «zusätzliche Finanzhilfen bereitstellen, mit denen die Türkei über 2019 hinaus unterstützt wird».

    Mitsotakis ist seit Ende Juli im Amt, seine konservative Partei Nea Dimokratia (ND) war aus der Parlamentswahl vom 7. Juli siegreich hervorgegangen. Infolge des Bürgerkriegs in Syrien suchten mehr als 3,6 Millionen Menschen in der benachbarten Türkei Zuflucht. Wegen fehlender Perspektiven versuchten 2015 immer mehr Menschen, über Griechenland nach Europa zu reisen. Ankara sicherte in dem Abkommen vom März 2016 zu, alle neu auf den griechischen Inseln ankommenden Flüchtlinge zurückzunehmen und stärker gegen Schlepperbanden vorzugehen.

    Sein Gespräch mit Erdogan bezeichnete Mitsotakis als «aufrecht und ehrlich». Die Türkei könne kein Interesse daran haben, «eine sehr schwierige Beziehung zur Europäischen Union zu haben». Er sehe Spielräume, auf eine «Verbesserung der Beziehung hinzuarbeiten». Mitsotakis hatte nach seinem Amtsantritt angekündigt, in der Flüchtlingsfrage einen härteren Kurs zu fahren als sein Vorgänger Alexis Tsipras von der linksgerichteten Syriza-Partei.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    trend
    127 Interaktionen
    Junge versuchens
    Proteste
    233 Interaktionen
    Gen-Z-Proteste

    MEHR IN POLITIK

    Moskau
    1 Interaktionen
    Moskau
    donald trump
    3 Interaktionen
    Washington
    6 Interaktionen
    Tschernihiw
    Seyed Abbas Araghtschi
    5 Interaktionen
    Teheran/Berlin

    MEHR AUS USA

    Katy Perry
    3 Interaktionen
    Los Angeles
    Voto Latino
    33 Interaktionen
    Latinos & Co.
    Selma Blair
    3 Interaktionen
    New York