Mitarbeitende des Freiburger Paulus-Medienhauses gegen Stellenabbau
Die Belegschaft der Freiburger Paulus-Mediengruppe, die unter anderem die Freiburger Tageszeitung «La Liberté» herausgibt, setzt sich für die Rettung von 18 Arbeitsplätzen ein. Ende April gab das Medienhaus den geplanten Stellenabbau bekannt. Seit dem 18. Juni läuft ein Konsultationsverfahren wegen Massenentlassung.

Die Personalvertretung lehne «mit Zahlen untermauert» die Strategie des Konzerns ab und wehre sich gegen die Entlassungen, teilten die Gewerkschaft Syndicom und der Berufsverband Impressum am Donnerstag mit. Das Ausmass des Stellenabbaus würde die Qualität der Publikationen beeinträchtigen.
An einer Versammlung am Dienstag forderte die Belegschaft das Unternehmen auf, «von diesem Personalabbau Abstand zu nehmen». Zumal die Belegschaft innerhalb von knapp drei Jahren bereits um ein Fünftel reduziert worden sei, erklärten die Gewerkschaft und der Berufsverband.
Am Donnerstagmittag war eine Kundgebung vor dem Hauptsitz der Mediengruppe in Freiburg geplant.
Die Belegschaft fordert nicht nur den Erhalt der Arbeitsplätze, sondern auch den Erhalt einer lebendigen Regionalpresse im Kanton und im Waadtländer Broyegebiet.






