Mexiko will nur als Beobachter in Trumps «Friedensrat» dabei sein

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Mexiko,

Mexiko will nur als Beobachter und auf Botschafterebene am von US-Präsident Donald Trump ins Leben gerufenen «Friedensrat» teilnehmen. Wie Präsidentin Claudia Sheinbaum sagte, ist ihre Teilnahme ausgeschlossen. Der mexikanische UN-Botschafter soll das lateinamerikanische Land vertreten. Das Gremium soll erstmals an diesem Donnerstag in Washington zusammenkommen.

Claudia Sheinbaum
Claudia Sheinbaum ist die Präsidentin von Mexiko. (Archivbild) - keystone

Laut dem Plan von Trump soll der «Friedensrat» eine internationale Stabilisierungstruppe (ISF) aufbauen, die im Gazastreifen für Ordnung sorgen soll. Auch will Trump ein Milliardenpaket an humanitärer und Wiederaufbau-Hilfe für den Gazastreifen vorstellen.

Mexiko erkenne zwar das Streben nach Frieden in jedem Bereich an, sagte Sheinbaum. Wenn es um den Frieden im Nahen Osten gehe, sei es allerdings wichtig, dass die Palästinenser ebenso wie Israel beteiligt seien: «Und so ist es bei dem Treffen nicht vorgesehen».

Viele Staaten sehen im «Friedensrat» eine Konkurrenz zu den Vereinten Nationen. Deutschland ist nicht dabei. Länder wie Italien und Rumänien möchten ebenfalls wie Mexiko mit dem Status des Beobachters teilnehmen – Rumäniens Staatspräsident Nicusor Dan wird allerdings persönlich anwesend sein.

Kommentare

Weiterlesen

Schatten
282 Interaktionen
Bäume & Schirme
csd
CSD in Berlin

MEHR IN POLITIK

selenskyj
Teheran/Kiew
54 Interaktionen
Kiew
27 Interaktionen
Moskau
7 Interaktionen
São Paulo

MEHR AUS MEXIKO

6 Interaktionen
Playa del Carmen
ICE
1 Interaktionen
Mexiko-Stadt
6 Interaktionen
Mexiko-Stadt
3 Interaktionen
Mexiko-Stadt