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    Mexiko setzt Armee gegen Flüchtlingsgruppe auf Weg in die USA ein

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    Mexiko,

    Mexiko greift im Kampf gegen einen Flüchtlingsstrom aus Honduras knallhart durch. Die Regierung schickte Tausende Soldaten an die Grenze zu den USA.

    USA Flüchtlinge
    Tausende Migranten sind auf dem Weg in die USA. - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Tausende Flüchtlinge sind auf dem Weg von Mexiko in die USA.
    • Nun hat die mexikanische Regierung einen Armeeeinsatz angeordnet.
    • Der Präsident sieht eine Verbindung zwischen US-Wahl und Migranten-Konvoi.

    Die mexikanische Regierung hat einen Armeeeinsatz angeordnet, um den Grenzübertritt tausender Migranten auf dem Weg in die USA zu verhindern. Hunderte Soldaten und Beamte der Einwanderungsbehörde sollen verhindern, dass eine Gruppe von rund 3000 Flüchtlingen ins Land gelangen. Dies sagte Einwanderungsbehördenchef Francisco Garduno am Freitag.

    «Sie werden nicht über die Grenze kommen», sagte Garduno. Auch Migranten müssten sich «an das Einwanderungsgesetz halten».

    Präsident Andrés Manuel López Obrador vermutete derweil einen Zusammenhang zwischen dem Zeitpunkt des Flüchtlingskonvois und der US-Präsidentschaftswahl. «Es ist sehr merkwürdig, dass sich dieser Konvoi ausgerechnet kurz vor der US-Wahl auf den Weg gemacht hat.» Dies sagte der Präsident am Freitag vor Journalisten. Er wisse nicht alle Einzelheiten, es gebe aber Anhaltspunkte, dass die Aktion «organisiert» wurde, um die US-Wahl zu beeinflussen.

    26'000 Soldaten an der Grenze

    Mehr als 3000 Migranten hatten sich trotz der Corona-Pandemie von Honduras auf den Weg Richtung USA gemacht. Und am Donnerstag die Grenze nach Guatemala überquert. Die Menschen waren Aufrufen in Online-Netzwerken gefolgt.

    Mexiko unternehme «alle Anstrengungen», um nicht in den US-Wahlkampf hineingezogen zu werden, sagte López Obrador. Das Thema Einwanderung spielt im US-Wahlkampf eine wichtige Rolle.

    In den vergangenen Jahren waren tausende Menschen aus zentralamerikanischen Ländern in grossen Konvois nach Mexiko gezogen. Von dort aus wollten sie in die USA gelangen. Sie flohen vor Armut und Gewalt in ihren Herkunftsländern. Weil US-Präsident Donald Trump mit Strafmassnahmen drohte, hat Mexiko mittlerweile rund 26'000 Soldaten an seine Grenzen entsandt.

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