Tennis-Profi wird von Ball getroffen – «Hatte Schmerzen, du Idiot»
Stefan Kozlov wird beim Challenger-Turnier in Morelia von einem Ball am Auge getroffen. Er lässt sich fallen – und gibt später zu: «Es sieht lächerlich aus.»
00:00 / 00:00
Das Wichtigste in Kürze
- Der Wurf eines Balljungen landet im Auge von Stefan Kozlov, der geht sofort zu Boden.
- Für den theatralischen Fall wird der US-Tennisspieler auf Social Media kritisiert.
- Der 28-Jährige entschuldigt sich – schreibt aber auch «ich hatte Schmerzen, du Idiot».
Beim Challenger-Turnier in Morelia (Mexiko) passiert, was man auf dem Tennisplatz selten sieht: Ein Spieler geht zu Boden, nachdem er von einem Ball getroffen wurde. Grund ist der vermeintlich harmlose Wurf eines Balljungen, der wortwörtlich ins Auge geht.
Im ersten Game des zweiten Satzes hat Stefan Kozlov gerade einen Spielball erspielt. Der Balljunge wirft ihm sogleich den nächsten Ball zu. Doch der Amerikaner schaut nicht hin – und wird genau ins Auge getroffen.
Das Tempo des Balls? Überschaubar. Die Reaktion fällt dafür umso dramatischer aus: Kozlov fällt wie vom Blitz getroffen und hält sich das Gesicht vor Schmerzen.
Kritik auf X – Kozlov: «Ich hatte Schmerzen, du Idiot»
Die Reaktionen auf X sind gnadenlos: Viele sehen die Aktion als «Schauspieleinlage» oder «schlechter Witz». Ein Kommentarschreiber findet: «Er macht dem Balljungen ein schlechtes Gewissen, nur weil er einen schlechten Tag auf dem Platz hat.»
Kozlov bezieht später selbst via X Stellung: «Nachdem ich Zeit hatte zu reflektieren, möchte ich mich für meine Aktion entschuldigen. Es war ein Unfall und ich hätte anders reagieren sollen.»

Ein Kommentarschreiber will von ihm wissen, was er mit der Aktion habe erreichen wollen. Die Reaktion des 28-Jährigen: «Ich hatte Schmerzen, du Idiot. Hat dir schon mal jemand ins Auge gestochen? Ich hatte Spielball – es gab keinen Grund dafür, das Spiel zu verzögern.»
Kozlov verliert und gibt zu: «Sieht lächerlich aus»
Der Unterbruch hielt sich dann auch in Grenzen. Der Balljunge entschuldigt sich bei Kozlov und auch der Schiedsrichter kommt sofort auf den Platz. Nach kurzer Pause kann es dann weitergehen und die Weltnummer 265 gewinnt mit dem nächsten Punkt das Aufschlagspiel.

Trotzdem unterliegt er Landsmann Andres Martin am Ende mit 2:6 und 2:6. Trotzdem bleibt sein theatralisches Schauspiel das Gesprächsthema – und er gibt selbst zu: «Wenn ich es im Nachhinein ansehe, sieht es ohne Zweifel lächerlich aus.»












