Neues Zuhause für Wanderfalken am Schloss Thun

Keystone-SDA Regional
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Bern,

Die Stadt Thun hat beim Schloss einen Nistkasten für Wanderfalken montiert. Die Stadt hofft, dass Wanderfalken mithelfen, die Stadttaubenpopulation auf natürliche Weise zu regulieren.

Schloss Thun
Bezugsbereit: Ein neuer Nistkasten für Wanderfalken auf der Nordseite des Schlosses Thun wartet auf erste Bewohner. - Stadt Thun/Patrick Liechti

Wanderfalken sind natürliche Feinde der Stadttauben und Krähen. Letztere sorgen rund um das Schloss immer wieder für Verschmutzungen, die auch die Bausubstanz der alten Gemäuer angreifen.

Bereits die Präsenz von Wanderfalken könne abschreckende Wirkung haben, hofft die Stadt laut Mitteilung vom Donnerstag. Beobachtungen zeigten, dass sich Wanderfalken in der Umgebung von Thun aufhielten. Allerdings kann es nach Angaben der Stadt mehrere Jahre dauern, bis die Falken die Nistkästen annehmen.

Schloss Thun.
Blick vom Lauenenweg auf das Schloss Thun. - Nau.ch / Ueli Hiltpold

Falken sind laut Stadt in Thun historisch verankert, Bereits auf dem Siegel der Gräfin Elisabeth von Kyburg aus dem Jahr 1264, ist eine stilisierte Figur mit einem Falken auf der Hand dargestellt.

Am Schloss Thun gibt es bereits Turmfalken. Seit dem Corona-Lockdown hat sich ein Brutpaar angesiedelt. Die Koexistenz der beiden Falkenarten ist laut Stadt unproblematisch.

Am Werkhof der Stadt Thun an der Industriestrasse wurden zudem zusätzliche Nisthilfen für Mehlschwalben und Mauersegler angebracht. Bereits im vergangenen Winter installierte die Stadt künstliche Mehlschwalbennester. Bis auf eines wurden sie allesamt bezogen. Nun wurde das Angebot erweitert.

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