Meloni: US-Militäreinsatz auf Grönland unwahrscheinlich

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Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hält einen Einsatz militärischer Gewalt durch die USA zur Annexion Grönlands für unwahrscheinlich.

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Giorgia Meloni, Ministerpräsidentin von Italien, beantwortet die Fragen der Journalisten in Rom. (Archivbild) - sda - Keystone/AP/Andrew Medichini

«Ich glaube nicht an die Hypothese, dass die USA eine militärische Aktion auf Grönland starten – eine Option, die ich nicht unterstützen würde», sagte die Politikerin auf ihrer jährlichen Pressekonferenz in Rom.

Ein solcher Schritt sei in niemandes Interesse und nutze niemandem. Meloni fügte hinzu: «Ich denke, es wäre nicht einmal im Interesse der USA, um das klar zu sagen.» Zu einer möglichen europäischen Reaktion auf einen Einsatz des US-Militärs, sollte er denn eintreten, sagte die rechte Politikerin: «Wenn diese Eventualität eintreten sollte, werden wir darüber sprechen.»

Meloni gilt als Sympathisantin von US-Präsident Donald Trump und als eine seiner wichtigsten Verbündeten in Europa. Der US-Angriff auf Venezuela vor knapp einer Woche hatte in der internationalen Gemeinschaft Sorgen über die Absichten der USA mit Blick auf Grönland geweckt. Trump zeigt aktuell verstärkt Interesse an der zum Königreich Dänemark gehörenden Arktisinsel.

Grönland habe für die Interessen und Sicherheit der USA eine wichtige strategische Bedeutung, sagte Meloni. Ausserdem sei es ein Gebiet, in dem viele ausländische Akteure aktiv sind. In diesem Kontext deutete sie an, Verständnis für Sorgen der USA zu haben. «Ich denke, die Botschaft der USA ist, dass sie übermässige Einmischungen ausländischer Akteure nicht akzeptieren werden.»

Über ihr Verhältnis zum US-Präsidenten sagte Meloni: «Es gibt viele Dinge, bei denen ich nicht mit Trump übereinstimme. Zum Beispiel denke ich, dass das Völkerrecht verteidigt werden muss, und wenn Regeln verletzt werden, sind wir alle stärker exponiert.» Über Meinungsverschiedenheit sprechen die beiden nach den Worten von Meloni offen: «Wenn ich nicht einverstanden bin, sage ich es ihm.»

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Kommentare

User #6424 (nicht angemeldet)

Meloni scheint zu merken, dass die rechte Haltung, mein Land zuerst, nicht funktioniert. Trump will die USA und nur die USA gross machen. Die Europäer, auch die rechtsstehenden, sind für ihn nur Hilfskräfte für seine Idee. Wenn er sie nicht mehr braucht, lässt er sie fallen. Dumm, wer dies nicht sieht.

User #3128 (nicht angemeldet)

Na und? Als nächstes noch Kanada und es gibt ein neues grosses Reich "Königreich". Irgendwie hab ich einfach das Gefühl, dass wir dieses Vorgehen tolerieren müssen um unseren Sozialstaat nicht zu gefärden

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