Macron fordert Ende der Gewaltspirale im Libanon

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Frankreich,

Angesichts des anhaltenden Konflikts zwischen der proiranischen Hisbollah-Miliz und Israel hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erneut ein Ende des Schlagabtauschs im Libanon gefordert.

Der französische Präsident Emmanuel Macron spricht während einer Pressekonferenz zusammen mit dem zyprischen Präsidenten Christodoulides und dem griechischen Ministerpräsident Mits...
Der französische Präsident Emmanuel Macron spricht während einer Pressekonferenz zusammen mit dem zyprischen Präsidenten Christodoulides und dem griechischen Ministerpräsident Mits... - Keystone/AP/Petros Karadjias

«Die gefährliche Spirale, die wir derzeit im Libanon beobachten», müsse beendet werden, sagte Macron beim Empfang des neuen niederländischen Premierministers Rob Jetten in Paris. «Und ich möchte erneut betonen, wie sehr wir unseren Partnern zur Seite stehen. Allen voran dem Libanon, der im Interesse seiner Sicherheit und Souveränität äusserst klare Botschaften an die Hisbollah gerichtet hat.»

«Die Hisbollah muss ihre Angriffe vom Libanon aus auf Israel einstellen und ihre Waffen an die libanesischen Streitkräfte übergeben», hatte Macron zuvor auf der Plattform X erklärt. «Israel muss die Souveränität des Libanon respektieren und Zurückhaltung üben.» Israelis und Libanesen hätten das gleiche Recht, in Frieden und Sicherheit zu leben.

«Das Völkerrecht zu achten bedeutet, die Zivilbevölkerung zu schützen», sagte Macron. «Die Lage von Hunderttausenden Vertriebenen im Libanon gibt Anlass zu grosser Sorge.» Frankreich liefere 60 Tonnen Nothilfe für diese Menschen in den Libanon.

Als Reaktion auf die Tötung des obersten iranischen Führers Ajatollah Ali Chamenei hatte die Hisbollah nach einer längeren Kampfpause vor gut einer Woche wieder damit begonnen, Raketen auf Israel abzufeuern. Seitdem greift das israelische Militär in grösserem Umfang Ziele im Libanon an. Nach offiziellen Angaben aus Beirut wurden durch die Gewalteskalation bisher nahezu 760.000 Menschen im Libanon vertrieben.

Kommentare

User #2707 (nicht angemeldet)

Aber mehr Atombomben braucht er trotzdem. Irgendwie naja.

User #2439 (nicht angemeldet)

Der König aus Paris muss auch wieder mal in Szene kommen. Er sollte besser die Riesenprobleme im eigenen Land angehen.

Weiterlesen

Brand
Postauto-Brand
sdf
297 Interaktionen
Postauto-Brand

MEHR IN POLITIK

Valparaíso
5 Interaktionen
Bern
Smartphone
2 Interaktionen
Strassburg

MEHR AUS FRANKREICH

Marco Odermatt
Ausser Rogentin
1 Interaktionen
Paris
1 Interaktionen
Cannes
EU-Parlament
6 Interaktionen
Strassburg