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    Litauens Präsident: Moskau-Treffen von CIA-Chef hat Ziele erreicht

    Keystone-SDA
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    Litauen,

    Litauens Staatspräsident Gitanas Nauseda ist nach eigenen Angaben von den USA über den Inhalt der Gespräche von CIA-Chef John Ratcliffe in Moskau unterrichtet worden. «Ich kann zum jetzigen Zeitpunkt sagen, dass das Treffen die gesteckten Ziele erreicht hat, und es zielte darauf ab, die Spannungen in der Region zu reduzieren», sagte Nauseda litauischen Medienberichten zufolge in Vilnius. «Ich hoffe sehr, dass diese Botschaft das Kreml-Regime rechtzeitig erreicht hat». Nähere Angaben machte er unter Verweis auf das mit Washington vereinbarte Vorgehen nicht.

    Gitanas Nauseda
    Litauens Staatspräsident Gitanas Nauseda. - keystone

    Ein unangekündigter Besuch von Ratcliffe in Moskau in der vergangenen Woche hatte weltweit Spekulationen über den Zweck der Reise und mögliche Gesprächsinhalte ausgelöst. Offiziell wurde darüber kaum etwas bekannt. In US-Medien hiess es unter Berufung auf nicht namentlich genannte Quellen, dass Ratcliffe bei der Visite am Mittwoch Russland vor einer Attacke auf Nato-Verbündete gewarnt haben soll. Angesprochen auf die Berichte, dementierte der Kreml und wies mit dem Finger auf den Westen.

    «Wir sollten nicht verheimlichen, dass das Treffen nicht zufällig zustande kam und dass die Absicht darin bestand, bestimmte Botschaften zu übermitteln, die zu diesem Zeitpunkt übermittelt werden mussten», sagte Nauseda. Generell aber werde dem Treffen aber zu viel Aufmerksamkeit geschenkt. So sei die regionale Sicherheitslage zwar weiterhin angespannt, habe sich in letzter Zeit aber nicht dramatisch verschlechtert, sagte das litauische Staatsoberhaupt.

    In den baltischen Staaten und auch Polen gibt es Befürchtungen, dass Russland wegen seiner Probleme im Ukraine-Krieg vermehrt Nato-Staaten provozieren könnte. In Litauen hat die Regierung vor möglichen Sabotageversuchen und hybride Angriffen auf kritische Infrastruktur gewarnt – und daher zuletzt die Sicherheitsmassnahmen an wichtigen Transport- und Energieanlagen verstärkt.

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    Kommentare

    User #6487 (nicht angemeldet)

    Ich glaube nicht, dass der CIA-Chef John Ratcliffe etwas erreichen wollte. Auch nicht glaube ich, dass er überhaupt die wahren Motive genannt hat. Die können erzählen, was sie wollen und werden beim Lügen nicht einmal rot. Nicht umsonst heisst es Central Intelligence Agency - mit Betonung auf "Central". Geheimdienst halt.

    User #5947 (nicht angemeldet)

    Das ist wirklich sehr lustig, ich habe noch nie einen Zoo gesehen, wo die Chihuahuas auch nur ansatzweise darüber informiert waren, was im Grosstiergehege besprochen wurde!

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