Unionskanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) hat mehr Tempo beim Ausbau der erneuerbaren Energien gefordert. Dafür müssten auch Genehmigungsverfahren beschleunigt werden, sagte Laschet am Samstag beim letzten gemeinsamen Wahlkampfauftritt mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vor der Bundestagswahl in seiner Heimatstadt Aachen. «Wir sind in Deutschland da zu langsam», sagte er. «Wenn wir das 1,5-Grad-Ziel erreichen wollen, brauchen wir mehr Tempo, schnellere Plan- und Genehmigungsverfahren.» Das müsse jede nächste deutsche Bundesregierung leisten. «Das werde ich mir persönlich als Bundeskanzler vornehmen, hier mehr Tempo zu machen», versprach er. Das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 sei ambitioniert, sagte der CDU-Chef unter Zwischenrufen von Gegnern.
Wahlkampf CDU - Merkel und Laschet
25.09.2021, Nordrhein-Westfalen, Aachen: Ein Junge übergibt bei einem gemeinsamen Wahlkampfauftritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Armin Laschet, Bundesvorsitzender der CDU, Spitzenkandidat seiner Partei und Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, ein Lebkuchenherz mit der Aufschrift «Danke». - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Laschet warf der SPD vor, in Nordrhein-Westfalen 50 Jahre die «Kohle-Partei schlechthin» gewesen zu sein und jetzt so zu tun, als stehe sie «an der Spitze der Umweltbewegung».

Er warnte auch vor «ideologischen Experimenten» in der Wirtschaftspolitik im Falle eines Wahlsiegs der SPD. Damit werde «alles verspielt, was wir in den letzten 16 Jahren aufgebaut haben».

Seine etwa 25-minütige Rede beendete Laschet mit den Worten: «Ich will Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland werden und bitte um Eure Unterstützung.»

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