Estland: Israeli wegen Spionage für Russland verurteilt

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    In Estland ist ein israelischer Staatsbürger wegen Spionage für das benachbarte Russland zu einer Haftstrafe von sechseinhalb Jahren verurteilt worden. Der 50-Jährige wurde der Beschaffung und Weitergabe von Informationen an den russischen Inlandsgeheimdienst FSB für schuldig befunden. Demnach soll er seit 2016 an Aktivitäten gegen die Sicherheit Estlands beteiligt gewesen sein, die bis zu einer Festnahme im vergangenen Jahr andauerten. Dies teilte das zuständige Gericht des baltischen EU- und Nato-Landes mit.

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    In Estland ist ein israelischer Staatsbürger wegen Spionage für das benachbarte Russland zu einer Haftstrafe von sechseinhalb Jahren verurteilt worden. (Symbolbild) - keystone

    Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll der Verurteilte dem FSB Informationen über die Strafverfolgungs- und Sicherheitsbehörden sowie über nationale Verteidigungseinrichtungen geliefert haben. Übermittelt worden seien diese über elektronische Kommunikationswege und bei persönlichen Treffen mit FSB-Agenten in Russland. Zudem habe der Mann auch Angaben zu Personen weitergeleitet, die potenziell für verdeckte Kooperationen im Interesse Russlands rekrutiert werden könnten.

    Weiter soll er auch an Sabotageakten beteiligt gewesen sein und in Zusammenarbeit mit FSB versucht haben, die Flucht eines in Estland festgenommen und vom FBI gesuchten Straftäters nach Russland zu organisieren. Das Urteil ist den Angaben zufolge noch nicht rechtskräftig.

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