Kubanischer Präsident weist Trump-Drohung zurück - «Krimineller Akt»

    Keystone-SDA
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    Cuba,

    Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel hat die jüngsten Übernahme-Drohungen von US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen. In Kuba regt sich Protest dagegen.

    Havanna
    Der kubanische Präsident Miguel Diaz-Canel auf einer Kundgebung in Havanna. - keystone.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Auf «X» droht Trump Kuba erneut mit einer Übernahme.
    • Hunderttausende Kubaner demonstrierten am Tag der Arbeit an der US-Botschaft.
    • Kuba leidet seit Jahrzenten unter einer Wirtschaftskrise - befeuert durch das US-Embargo.

    Am Freitag hatte Trump erneut eine Übernahme Kubas ins Spiel gebracht. Bereits zuvor hatte er Kuba als gescheiterten Staat bezeichnet.

    Trump und Díaz-Canel streiten sich auf «X»

    Er drohte, «in Kuba vorbeischauen» zu wollen. wenn der Iran-Krieg vorüber sei. Am Freitag hatte die US-Regierung zudem Sanktionen gegen die sozialistische Karibikinsel ausgeweitet.

    Díaz-Canel schrieb weiter, «kein Aggressor, egal, wie mächtig er sei, werde in Kuba auf Kapitulation stossen.»

    Vielmehr werde er auf ein Volk treffen, das entschlossen sei, die Souveränität und Unabhängigkeit zu verteidigen. Auf jedem Zentimeter des Staatsgebiets.

    In Havanna wird gegen Trump und das Embargo demonstriert

    Am Tag der Arbeit hatten am Freitag Hunderttausende Kubaner in der Hauptstadt Havanna demonstriert. Kernthema des Protestes waren das US-Embargo und die Drohungen der Trump-Regierung.

    An der Kundgebung vor der US-Botschaft nahmen nach Regierungsangaben mehr als 500.000 Menschen teil, darunter auch Präsident Díaz-Canel und der frühere Staatschef Raúl Castro.

    Kuba leidet unter der schwersten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten. Verschärft wird die Lage durch massive Energieknappheit, weil die US-Regierung seit Januar eine Ölblockade gegen den Inselstaat verhängt hat.

    Immer wieder fällt stundenlang der Strom aus, es mangelt an Treibstoff, Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs.

    Wird Trump mit Kuba gleich vorgehen wie mit Venezuela?

    Die Wirtschaftliche Lage im Land regt auch zu Protest gegen die eigene Regierung an. Mitte März 2026 protestierten Kubaner gegen die Mangelwirtschaft des Regimes.

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    Kommentare

    User #5926 (nicht angemeldet)

    Warum haben wohl am Tag der Arbeit „Hunderttausende Kubaner“ in der Hauptstadt Havanna gegen das US-Embargo und die Drohungen der Trump-Regierung protestiert“??? Weil Linke natürlich die aktuelle Linksregierung unterstützen und dadurch Privilegien und Sonderrechte haben. Trump ist ein Rechtspolitiker.

    User #4560 (nicht angemeldet)

    Vorbestrafter Mehrfachkonkursit weiss nicht, was er tun soll. Liebe Amis, zeigt dem Orangen die Rote Karte. So einen braucht niemand, nirgends auf unserem Planeten.

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