Kritische Berichte: Zeitung im Iran muss Arbeit beenden

Keystone-SDA
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Iran,

Im Iran muss eine Zeitung wegen kritischer Berichte ihre Arbeit einstellen. Das Presseaufsichtsgremium des Landes begründete die staatlich angeordnete Suspension der Zeitung «Hammihan» mit zwei Artikeln, wie die Nachrichtenagentur Tasnim berichtete.

ARCHIV - Ein Mann betrachtet Bücher, die auf einem Gehweg in der Innenstadt von Teheran zum Verkauf angeboten werden. Foto: Vahid Salemi/AP/dpa
ARCHIV - Ein Mann betrachtet Bücher, die auf einem Gehweg in der Innenstadt von Teheran zum Verkauf angeboten werden. Foto: Vahid Salemi/AP/dpa - Keystone/AP/Vahid Salemi

Bei einem Artikel handelte es sich um eine Kolumne des Chefredakteurs der Zeitung. In einem weiteren Leitartikel schrieb die bekannte Journalistin Elaheh Mohammadi über die staatliche Gewalt während der jüngsten Protestwelle. Nach den Frauenprotesten vor drei Jahren war sie wegen ihrer kritischen Berichterstattung inhaftiert, verurteilt und im Februar 2025 begnadigt worden.

Die Presse im Iran unterliegt der Zensur. Einige wenige Medien versuchen dennoch, regierungskritisch zu berichten. In Krisenzeiten ist dies umso schwieriger. Im Zuge der aktuellen Protestwelle haben die Behörden das Internet blockiert. Nur eine Handvoll regierungsnahe und staatliche Medien berichten mit einem selektiven Blick über das Geschehen im Land.

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Kommentare

User #3373 (nicht angemeldet)

Wer etwas anderes erwartet hat, ist jetzt in der Realität gelandet. Die Presse ist das erste, was gestoppt wird, egal in welchem Land.

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