Kreml

Kreml sieht keine Grundlage für Frieden - Besuch aus USA?

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Russland,

Der Kreml sieht vor einem möglichen Besuch der Unterhändler von US-Präsident Donald Trump in Moskau keine Grundlagen für ein Ende des Kriegs in der Ukraine.

ARCHIV - Ein Wachtum des Kreml (l) und das Außenministerium (M, Hintergrund) stehen im Zentrum der Hauptstadt. Foto: Ulf Mauder/dpa (Archivbild)
ARCHIV - Ein Wachtum des Kreml (l) und das Außenministerium (M, Hintergrund) stehen im Zentrum der Hauptstadt. Foto: Ulf Mauder/dpa (Archivbild) - Keystone/dpa/Ulf Mauder

«Konkrete Voraussetzungen gibt es bislang nicht», sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow in Moskau. Die diplomatische Arbeit gehe aber weiter, Kontakte würden fortgesetzt, sagte er der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge.

Inoffiziell: Witkoff und Kushner nach Moskau und Kiew

Auf die Frage, wann der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner in Moskau erwartet werden, antwortete Peskow: «Ich werde nichts ankündigen. Wenn diese Kontakte stattfinden, werden wir darüber informieren.» Zuvor hatte Tass unter Berufung auf nicht genannte Quellen gemeldet, die US-Unterhändler sollten am Samstag und Sonntag Moskau und Kiew besuchen. Ähnliche Angaben gab es aus der Ukraine.

Eine offizielle Bestätigung stand aber in beiden Ländern und in den USA aus. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte am Donnerstag von einem Besuch der US-Vermittler «in den nächsten Tagen» gesprochen.

Ukraine-Gespräche lagen auf Eis

Die Geschäftsleute Witkoff und Kushner, beides keine Diplomaten, sind in der Trump-Regierung für die Bemühungen um ein Kriegsende in der Ukraine zuständig. In den vergangenen Monaten lagen die Gespräche allerdings auf Eis, weil Washington sein Augenmerk auf den Krieg gegen den Iran richtete.

Die US-Vermittler haben seit 2025 mehrmals Moskau besucht, sie waren aber noch nie in Kiew. Das spiegelt nicht nur die Tatsache, dass für Trump das Verhältnis zu Kremlchef Wladimir Putin wichtiger als die Beziehung zur Ukraine ist.

Sicherheitsbedenken wegen Kiew?

Es gab Berichte, dass Witkoff die riskante Reise nach Kiew scheue. Auch diesmal schrieb die Online-Zeitung «Kyiv Independent» unter Berufung auf Quellen in der US-Regierung, dass die Reise noch an Sicherheitsbedenken scheitern könnte. Der ukrainische Aussenminister Andrij Sybiha sagte bei einer Pressekonferenz, dass «einige Delegationen» ihre Reisen nach Kiew verschoben hätten. Namen nannte er nicht. Gleichzeitig meldete aber das US-Nachrichtenportal «Axios», dass Witkoff und Kushner an diesem Wochenende nach Moskau und erstmals nach Kiew reisen würden.

Kommentare

User #3065 (nicht angemeldet)

Putin braucht je länger der Krieg läuft, je mehr das Notrecht um Kritiker zu entfernen, einzuschüchtern und zu kriminalisieren.

Weiterlesen

amok
167 Interaktionen
Drei Gründe
Die Menge an illegal entsorgtem Abfall hat gemäss ERZ seit 2017 um 57 Prozent zugenommen.
43 Interaktionen
Sperrgut-Wirbel

MEHR IN POLITIK

1 Interaktionen
Liestal
fsdf
Islamabad
1 Interaktionen
St. Gallen
1 Interaktionen
Kreuzlingen TG

MEHR KREML

20 Interaktionen
Wladiwostok
Putin Russland Deutschland
235 Interaktionen
Drohnen-Vorfall
putin
45 Interaktionen
Kreml
Peskow Putin ukraine
33 Interaktionen
Kreml

MEHR AUS RUSSLAND

belgorod
Belgorod
norwegen
17 Interaktionen
Moskau
putin moskau
31 Interaktionen
Wladiwostok
51 Interaktionen
Wladiwostok