Daniil Medwedew

    Konkurrenz für Starlink - Medwedew warnt vor Krieg im All

    Keystone-SDA
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    Russland,

    In Russland hat der Vizechef des nationalen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, mit Blick auf Moskaus neuen Satelliten-Internetdienst Rasswet vor einem Krieg im Weltall gewarnt. Die Forderung der Ukraine, das russische Satellitenkommunikationssystem Rasswet (auf Deutsch: Morgengrauen oder Sonnenaufgang) zu blockieren, könne zu einem grossangelegten Krieg im Weltraum führen, teilte Medwedew bei Telegram mit. Er hoffe, dass die Amerikaner das verstünden, weil ansonsten die Satelliten des US-Systems Starlink «wie der Schmuck eines vertrockneten Weihnachtsbaums» herunterfallen könnten.

    ARCHIV - Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates und Vorsitzende der Partei «Geeintes Russland», Dmitri Medwedew (2.v.r), besucht eine Ausstellung im Nordwest...
    ARCHIV - Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates und Vorsitzende der Partei «Geeintes Russland», Dmitri Medwedew (2.v.r), besucht eine Ausstellung im Nordwest... - Keystone/Pool Sputnik/Ekaterina Shtukina

    Es gelte, im «sehr engen» Weltraum gegenseitig aufeinander Rücksicht zu nehmen, mahnte Medwedew. Die Weltraummacht Russland hatte im März und im Juli Satelliten ihres Rasswet-Systems in eine Erdumlaufbahn in 800 Kilometern gebracht. Kremlchef Wladimir Putin behauptete, dass Rasswet dem System Starlink des Tech-Milliardärs Elon Musk technisch in nichts nachstehe. Das Satellitennetz für Hochgeschwindigkeitsinternet soll im nächsten Jahr in Betrieb gehen.

    Ukraine fordert Blockade von Rasswet

    Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj hatte US-Präsident Donald Trump zu Sanktionen gegen die russische und die chinesische Konkurrenz von Starlink aufgerufen. Bereits Ende August hatte der ukrainische Aussenminister Andrij Sybiha die Internationale Fernmeldeunion ITU als UN-Telekom-Organisation aufgefordert, insbesondere ukrainisches Gebiet von der Abdeckung durch die Rasswet-Satelliten auszuschliessen. Russland wolle die Satelliten für seinen Krieg gegen die Ukraine nutzen, begründete er.

    «Wir rufen alle Partner auf, unsere Position zu unterstützen und alle möglichen Schritte zu unternehmen, um Rasswet daran zu hindern zu funktionieren – nicht nur über dem souveränen Territorium der Ukraine, sondern auch über dem souveränen Territorium anderer Länder», teilte Sybiha bei X mit. Die Ukraine wehrt sich mit westlicher Hilfe seit mehr als viereinhalb Jahren gegen den russischen Angriffskrieg.

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    Kommentare

    User #1441 (nicht angemeldet)

    Russland hat gar nicht die Fähigkeiten um Starlink zu ersetzen. Wieder mal nur belangloses Geschwätz von Medwedew...

    User #4834 (nicht angemeldet)

    Ein Schrottteil in der Grösse eines Kaffeelöffels kann bei einer Kollision mit der Raumstation ein fussgrosses Loch einschlagen. Eine Kollision zweier Satelliten kann tausende Kaffeelöffel groser Schrottfragmente in sämtliche Richtungen auf die Reise schicken.. Irgendwann Schrottet es all diesen Sondermüll im All exponentiell schnell. Spätestens dann ist auch mit GPS fertig.

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