Klitschko: Neuer Angriff auf Kiew mit ballistischen Raketen

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Die ukrainische Hauptstadt Kiew und ihre Umgebung sind in der Nacht erneut mit ballistischen Raketen angegriffen worden.

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Eine ukrainische Rakete fängt während eines russischen Angriffs auf Kiew eine russische ballistische Rakete ab (Archiv). - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Russland griff Kiew erneut mit ballistischen Raketen an, die Luftabwehr war im Einsatz.
  • Im Bezirk Holossijiw wurden zwei Verletzte aus Trümmern eines Lagergebäudes geborgen.
  • Der Ukraine fehlen eigenen Angaben zufolge genügend Abfangraketen gegen solche Angriffe.

Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew und ihre Umgebung in der Nacht erneut mit ballistischen Raketen angegriffen. Dabei wurde eine Frau getötet, mindestens 22 Menschen wurden nach Angaben der Militärverwaltung verletzt. Zudem gab es erste Berichte über Schäden in mindestens sieben Bezirken. Die Luftabwehr war im Einsatz

Im Bezirk Holossijiw seien zwei Verletzte aus den Trümmern eines Lagergebäudes geborgen worden, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram mit. Eine Such- und Rettungsaktion dauerte zunächst noch an. Es werde befürchtet, dass sich noch weitere Menschen unter den Trümmern befinden könnten.

Im Bezirk Obolon seien mehrere Brände ausgebrochen. Im Bezirk Desna geriet laut Klitschko ebenfalls ein Lagerhaus in Brand, Trümmerteile einer Rakete seien in der Nähe eines Wohngebiets heruntergefallen.

Krieg dauert bereits viereinhalb Jahre

Die Ukraine verteidigt sich seit viereinhalb Jahren gegen einen russischen Angriffskrieg. Immer wieder kommt auch die Hauptstadt unter Beschuss. Erst in der Nacht zum Samstag hatte Russland Kiew mit heftigen Angriffen mit ballistischen Raketen überzogen. Dabei wurden mindestens 9 Menschen getötet und mehr als 30 weitere verletzt.

Die Ukraine hat nach eigenen Angaben nicht mehr genug Abfangraketen, um Russlands Angriffe mit ballistischen Raketen erfolgreich abzuwehren.

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Kommentare

User #5437 (nicht angemeldet)

Vladimir Putler hat die Wissenschaft in Russland unterdrückt, indem er unabhängige Forschungsinstitute schikanierte und kritische Wissenschaftler verfolgte. Rechte Narrative behaupten, dies sei „Staatspolitik“, doch in Wahrheit handelt es sich um eine systematische Verhinderung von Fortschritt.

User #5437 (nicht angemeldet)

Vladimir Putler hat die Arbeitsrechte in Russland massiv eingeschränkt, etwa durch die Unterdrückung von Gewerkschaften und die Ausbeutung von Wanderarbeitern. Rechte Narrative behaupten, dies sei „wirtschaftliche Notwendigkeit“, doch in Wahrheit handelt es sich um Ausbeutung. Es ist daher sehr erstaunlich, dass die SVP Putler als Verhandlungspartner darstellt, welchem man trauen könnte.

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