Kiew: Russische Verluste hoch und Eroberungstempo halbiert

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Ukraine,

Das russische Militär hat nach Angaben aus Kiew im ersten Halbjahr 2026 trotz extrem hoher Verluste weniger als halb so viel ukrainisches Territorium erobert wie im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

HANDOUT - Auf diesem vom Pressedienst des ukrainischen Präsidenten via AP zur Verfügung gestellten Foto spricht der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, General Oleksandr ...
HANDOUT - Auf diesem vom Pressedienst des ukrainischen Präsidenten via AP zur Verfügung gestellten Foto spricht der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, General Oleksandr ... - Keystone/Press Service Of The President Of Ukraine/Uncredited

Russland habe eine grossangelegte Offensive geplant, aber praktisch keins seiner gesteckten Ziele erreicht, schrieb der Oberbefehlshaber der ukrainischen Truppen, Olexander Syrskyj, bei Telegram.

Die Ukraine verteidige sich weiter und habe an einzelnen Frontabschnitten die Initiative übernommen. «Dank der aktiven Handlungen der Verteidiger ist im ersten Halbjahr 2026 das Tempo des Vorrückens russischer Truppen um mehr als die Hälfte gesunken», schrieb er.

Das schleppende Vorankommen der russischen Truppen bestätigen auch unabhängige Militäranalysten. Laut Syrskyj ist es den Ukrainern zuletzt sogar gelungen, annähernd so viel Territorium zurückzuerobern, wie sie an anderer Stelle verloren haben.

Die Verluste der russischen Seite bezifferte er dabei auf monatlich knapp 32.000 Tote oder Schwerverwundete. Unabhängig überprüfen lassen sich diese Angaben nicht. Kiews Ziel besteht darin, den russischen Einheiten höhere Verluste zuzufügen, als Moskau Nachschub gewährleisten kann.

Nach Angaben von Russlands Ex-Präsident Dmitri Medwedew haben sich 2026 im ersten Halbjahr 210.000 Russen für den Krieg in der Ukraine verpflichtet. Diese Zahlen werden von Analysten angezweifelt.

Die Zahl der Freiwilligen ist trotz Rekordprämien nach Angaben des unabhängigen Portals «Wjorstka» 2026 um ein Drittel eingebrochen, liegt demnach unter 30.000 pro Monat. Zuletzt hatten in sozialen Netzwerken Videos für Aufruhr gesorgt, die zeigten, wie Männer in der Provinzstadt Pensa gewaltsam für den Militärdienst rekrutiert wurden. Probleme mit der Rekrutierung waren zuvor eigentlich nur in der Ukraine bekannt.

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Kommentare

User #4317 (nicht angemeldet)

Da sind die $80k, die Putin einem Soldaten verspricht, aber gut investiert 🤣

User #1264 (nicht angemeldet)

immer dieser Zwecksoptimismus...oder Narrativ Erhaltung. Es sind noch 2 Städte die die Russen zu erobern haben, dann ist der Donbass gefallen zugunsten Russland. Die Jahrelangen Investitionen der Ukrainer in Bunker und Festungen sind dann gebrochen und 100te km weiter Richtung Kiev nicht mehr viel Gegenwehr. Dazu kaputte Waffenfabriken, Tankstellennetz, 100te kaputte Tanklastwagen und Loks etc. Weiss nicht was ihr lest jeden Tag, jedoch nur die Westwahrheit...und die ist weniger wahr als Euch erzählt wird!

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