Kennedy Center Rückbenennung – Trumps Name muss weichen
Ein US-Gericht ordnet die Entfernung von Trumps Namen vom Kennedy Center an und stellt die ursprüngliche Benennung wieder her.

US-Präsident Donald Trump hatte das Kennedy Center Anfang 2025 unter seine Kontrolle gebracht und strukturell umgebaut. Er entliess Mitglieder des Kuratoriums und setzte politische Vertraute in zentrale Positionen ein, wie das «SRF» schreibt.
Im Zuge dieser Neuordnung wurde das Haus laut der «ZDFheute» im Dezember 2025 in Trump Kennedy Center umbenannt. Die Entscheidung führte zu Protesten aus der Kulturszene und mehreren Absagen geplanter Auftritte.
Ein Bezirksrichter in Washington hat nun die Entfernung des Namens von der Fassade angeordnet. Begründet wurde der Entscheid damit, dass allein der US-Kongress über den offiziellen Namen des Kennedy Centers entscheiden dürfe.
Gericht stoppt Kennedy-Center-Pläne – Trumps Name muss entfernt werden
Richter Christopher Cooper verpflichtete die Behörden zudem, sämtliche Schilder mit Trumps Namen innerhalb von 14 Tagen zu entfernen. Auch offizielle Dokumente und Verweise auf die umstrittene Umbenennung seien laut der «Beck-aktuell» entsprechend zu korrigieren.
Das Gericht stoppte vorerst darüber hinaus eine geplante mehrjährige Schliessung des Kulturzentrums. Begründet wurde dies mit einer fehlenden sorgfältigen und ergebnisoffenen Prüfung der Entscheidungsgrundlage, wie die «ZDFheute» berichtet.
Trump reagierte dem «SRF» zufolge öffentlich verärgert auf den Entscheid. Er kritisierte dabei eine aus seiner Sicht ungerechte Behandlung durch die Justiz.
Trump zieht sich zurück – Verantwortung geht an Kongress über
Eine Berufung kündigte er zunächst nicht an, sondern stoppte das von ihm initiierte Renovierungsprojekt. Zudem erklärte er, die Verantwortung für die Kulturinstitution vollständig an den Kongress übergeben zu wollen, wie die «ZDFheute» schreibt.
Dazu sollen Betrieb, Verwaltung und Instandhaltung der Einrichtung neu geregelt werden. Dies soll auf parlamentarischer Ebene erfolgen.

Ob der Name mittelfristig wieder geändert wird, hängt nun laut «Beck-aktuell» von politischen Mehrheiten im US-Kongress ab. Rechtlich bleibt zudem offen, ob die Entscheidung in einem weiteren Verfahren angefochten wird.












