Keller-Sutter bezeichnet ihre Anzeige als «strafrechtlich relevant»
Bundesrätin Karin Keller-Sutter hat sich erstmals zu ihrer Anzeige gegen Unbekannt wegen Beschimpfung und Verleumdung geäussert. Sie bezeichnete den Fall gegenüber SRF als «strafrechtlich relevant».

In der Sendung «Persönlich» von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) machte Keller-Sutter im Zusammenhang mit der Anzeige beliebt, dass man «Werte und Überzeugungen» vertrete – gerade in der heutigen Zeit.
Vor einer Woche war bekannt geworden, dass die Berner Staatsanwaltschaft nach einer Anzeige der Bundesrätin eine Untersuchung eröffnet hat. Keller-Sutter hatte Anzeige erstattet, nachdem ein Nutzer den KI-Chatbot Grok auf der Plattform «X» (ehemals Twitter) zu sexistischen Beschimpfungen gegen sie angestiftet hatte.
«Wenn der sogenannte Mainstream bedeutet, dass man respektlos ist, dass man keinen Anstand mehr hat, dann nehme ich das zur Kenntnis», begründete Keller-Sutter ihre Anzeige weiter. «Ich aber kämpfe für das Gegenteil.»
Die Berner Staatsanwaltschaft ist nicht die einzige Behörde, die derzeit offizielle Untersuchungen gegen Grok, Elon Musks Plattform «X» sowie dessen Unternehmen xAI, führt. So leitete auch die EU-Kommission ein Verfahren gegen «X» ein, weil dieses die Risiken bei der Einführung seiner Künstlichen Intelligenz auf der Online-Plattform nicht richtig bewertet habe.










