Krieg

Israel greift Gasfeld im Iran laut Trump vorerst nicht mehr an

Esada Kunic
Esada Kunic

USA,

US-Präsident Donald Trump erklärt, dass Israel das Gasfeld «South Pars» im Iran nicht erneut angreife, solange der Iran Katar verschont.

donald trump iran
US-Präsident Donald Trump schrieb auf Truth Social, dass es keine weiteren Angriffe auf das Gasfeld «South Pars» im Iran geben werde. - keystone

Israel wird das Gasfeld «South Pars» im Iran nach Angaben von US-Präsident Donald Trump nicht erneut angreifen. «Es werden keine weiteren Angriffe von Israel auf dieses äusserst wichtige und wertvolle South-Pars-Feld erfolgen», schrieb Trump laut «Handelsblatt».

Ausser «der Iran beschliesst unklugerweise, einen völlig Unschuldigen anzugreifen, in diesem Fall Katar».

Wird der Iran-Krieg bald beendet sein?

Die Bedingung lautet: Der Iran muss Katars Gasanlagen verschonen. Das wichtigste iranische Energiefeld wird dadurch vorläufig unter Schutz gestellt.

Trump droht Iran mit enormem Gegenschlag

Falls der Iran erneut Katar attackiert, droht Trump mit enormem Gegenschlag. Die USA würden «mit einer Stärke und Schlagkraft, wie Iran es noch nie zuvor gesehen hat» reagieren, schreibt das «ZDF».

Diese Warnung gilt auch ohne israelische Unterstützung, berichtet die «Westdeutsche Zeitung». Trump betonte jedoch, dass er solche «Gewalt und Zerstörung» nicht verursachen möchte.

Doch falls nötig, werde er nicht zögern. Die langfristigen Folgen beunruhigen den US-Präsident sichtlich.

Israel bombardiert Gasfeld aus «Wut über Ereignisse im Nahen Osten»

Israel bombardierte das «South Pars»-Gasfeld am Mittwoch, berichtet das «ZDF». Der Grund sei laut Trump «Wut über die Ereignisse im Nahen Osten» gewesen.

Daraufhin griff der Iran Katars Industrie-City Ras Laffan an, wie «T-Online» berichtet. Das Gasfeld «South Pars/North Dome» ist das grösste der Welt.

Es deckt rund 70 Prozent von Irans heimischem Gasbedarf ab. Ein Verlust wäre für die Energieversorgung existenziell.

Katar leidet unter Konfrontation

Katars Flüssiggas-Anlagen erlitten bei Irans Raketenangriff erhebliche Schäden, meldet «T-Online».

trump iran
Sollte Iran Katar wieder angreifen, kündigt Donald Trump eine harte militärische Reaktion an. - keystone

Im Industriegebiet Ras Laffan entstanden «bedeutende Brände und weitere schwere Schäden», wie Betreiber Qatar Energy mitteilte. Das Gasterminal ist die grösste Flüssiggas-Exportanlage weltweit.

Katar expellierte daraufhin iranische Militär- und Sicherheitsattaches. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate schlossen eine Gasanlage nach Angriffen.

Kommentare

User #3479 (nicht angemeldet)

Trump, der Friedenspräsident der SVP 😂😂😂😂😪

User #7347 (nicht angemeldet)

Nicht nur in Israel weiss man es. Dem Regime in Teheran darf man nie trauen. Auch Katar muss sich auf weitere Angriffe vorbereiten. Hehehe. LOL.

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