Trumps Marineminister verlässt Regierung per sofort
Die Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA wurde verlängert. Beide Seiten blockieren weiterhin die Strasse von Hormus und drohen sich gegenseitig.

Das Wichtigste in Kürze
- Trump verlängert die Feuerpause mit dem Iran auf unbestimmte Zeit – ohne neue Frist.
- Die Strasse von Hormus wird blockiert, der Iran soll Frachter beschossen haben.
- Die Hisbollah und Israel werfen sich gegenseitig Verstösse gegen die Waffenruhe vor.
Die Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA wurde von Donald Trump kurz vor Ablauf für unbestimmte Zeit verlängert. Der US-Präsident erwartet in wenigen Tagen einen Vorschlag aus Teheran zur Beilegung des Krieges. Solange werden die USA keine Angriffe durchführen.
Derweil blockieren beide Länder weiterhin die für den Ölhandel wichtige Strasse von Hormus. Die USA haben einen mit Sanktionen belegten Tanker beschlagnahmt, die iranischen Revolutionsgarden mehrere Frachter unter Beschuss genommen.
Auch zwischen dem Libanon und Israel herrscht eine Waffenruhe – wenn auch eine äusserst wackelige. Beide Seiten werfen sich gegenseitig Verstösse gegen das Abkommen.
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Marine-Staatssekretär Phelan verlässt US-Regierung
02.05: Mitten in der Seeblockade der Strasse von Hormus wechselt die US-Regierung ihren für die Marine zuständigen Staatssekretär aus. John Phelan werde die Regierung mit sofortiger Wirkung verlassen, teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums auf der Plattform X mit.
Unterstaatssekretär Hung Cao solle die Geschäfte bis auf Weiteres übernehmen. Zu den Gründen des Wechsels machte das Ministerium keine Angaben.

Phelan, früher Investmentbanker, trat den Posten im März vergangenen Jahres an. Der Schwerpunkt seiner Arbeit lag unter anderem bei der Stärkung des Schiffbaus sowie der maritimen Industrie.
Wie die «New York Times» unter Berufung auf ungenannte Quellen berichtete, schwelten seit Monaten Spannungen zwischen Phelan und seinen beiden Vorgesetzten, Verteidigungsminister Pete Hegseth und dessen Stellvertreter Stephen Feinberg. Besonders Feinberg war demnach zunehmend unzufrieden damit, wie Phelan die neue Schiffbau-Initiative der Marine umsetzte.
Angriffe auf jüdische Einrichtungen: Zwei Festnahmen in England
01.15: In den Ermittlungen zu einer Serie von Brandanschlägen auf jüdische Einrichtungen in England hat die Anti-Terror-Einheit der Londoner Polizei zwei weitere Verdächtige festgenommen. Die beiden Männer im Alter von 19 und 26 Jahren seien in Watford nördlich der britischen Hauptstadt gefasst worden. Dies teilte die Metropolitan Police mit.
Die Festnahmen erfolgten demnach im Rahmen einer proaktiven Ermittlung im Zusammenhang mit einer mutmasslichen Verschwörung zur Durchführung eines weiteren Brandanschlags gegen die jüdische Gemeinschaft. Das genaue Ziel des Anschlags war laut der Mitteilung zunächst nicht bekannt.















