Iran: US-Seeblockade Verstoss gegen Waffenruhe

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Iran,

Angesichts der einseitig von US-Präsident Donald Trump verlängerten Waffenruhe bekräftigt der Iran, die US-Seeblockade sei ein Verstoss gegen die Feuerpause. Die Öffnung der Strasse von Hormus sei nicht möglich, wenn es zu solchen «schweren Verstössen gegen die Waffenruhe» komme, schrieb Irans Verhandlungsführer und Parlamentspräsident, Mohammed Bagher Ghalibaf, auf der Plattform X.

ARCHIV - Tanker ankern in der Straße von Hormuz vor der Küste der Insel  Qeschm. Foto: Asghar Besharati/AP/dpa
ARCHIV - Tanker ankern in der Straße von Hormuz vor der Küste der Insel Qeschm. Foto: Asghar Besharati/AP/dpa - Keystone/AP/Asghar Besharati

Der Iran hat laut iranischer Nachrichtenagentur Tasnim weiter keine Pläne, an Friedensgesprächen mit den USA teilzunehmen. US-Medien hatten zuvor berichtet, es könnte am Freitag eine neue Verhandlungsrunde geben. Die gemeinsam vereinbarte Waffenpause war am Dienstagabend vom US-Präsidenten einseitig verlängert worden. Wie viele Tage sie dauern soll, hatte Trump nicht gesagt. Der Iran hatte zuletzt Angriffe auf drei Frachtschiffe in der wichtigen Strasse von Hormus für sich reklamiert.

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