Irak: Sieben Soldaten bei Luftangriff getötet

    Keystone-SDA
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    Bei einem Luftangriff im Westen des Irak sind staatlichen Angaben zufolge sieben Soldaten getötet worden. 13 weitere seien verletzt worden, teilte das irakische Verteidigungsministerium mit.

    ARCHIV - Offiziere der irakischen Armee marschieren während der Feierlichkeiten zum Tag der irakischen Armee in Bagdad (Archivbild). Foto: Hadi Mizban/AP/dpa
    ARCHIV - Offiziere der irakischen Armee marschieren während der Feierlichkeiten zum Tag der irakischen Armee in Bagdad (Archivbild). Foto: Hadi Mizban/AP/dpa - Keystone/AP/Hadi Mizban

    Der Angriff traf demnach eine Militärklinik und eine technische Abteilung eines Armeestützpunkts in der Provinz Anbar. Es gab keine Angaben dazu, von wem der Angriff stammen könnte.

    Es handle sich um «einen eklatanten und schwerwiegender Verstoss gegen alle internationalen Gesetze und Normen, die Angriffe auf medizinische Einrichtungen verbieten», erklärte das Ministerium.

    Auf dem Gelände befinden sich Einrichtungen der sogenannten Volksmobilisierungskräfte (PMF). Die proiranische Gruppe spielte zwischen 2014 und 2017 eine zentrale Rolle im Kampf gegen die Terrormiliz «Islamischer Staat» und operiert weiterhin gemeinsam mit den irakischen Sicherheitskräften.

    Die Regierung in Bagdad sprach von einem «Verbrechen, das in jeder Hinsicht gegen das Völkerrecht verstösst und die Beziehungen zwischen dem Irak und den USA beeinträchtigt». Die irakischen Streitkräfte behielten sich jedes Recht vor, «mit allen verfügbaren Mitteln zu reagieren», teilte das Büro von Ministerpräsident Mohammed al-Sudani unter Berufung auf den Armeesprecher mit.

    Das Aussenministerium sei angewiesen worden, den Geschäftsträger der US-Botschaft im Land einzubestellen, um ihm eine «scharf formulierte Protestnote» zu übergeben.

    Die PMF meldeten im Zuge des Iran-Kriegs in den vergangenen Wochen wiederholt Angriffe auf ihre Einrichtungen. Sie pflegen enge Beziehungen zu Teheran. Am Dienstag berichtete die Miliz, bei US-Luftangriffen in Anbar seien mindestens 14 ihrer Mitglieder, darunter ein regionaler Kommandeur, getötet worden. Bei früheren Vorfällen hatten die PMF auch von US-israelischen Angriffen gesprochen. Die USA und Israel äusserten sich nicht dazu.

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    Kommentare

    User #3396 (nicht angemeldet)

    Wow, sieben tote Soldaten und das wird dramatisiert. Von den unzähligen Zivilisten, die eigentlich nur in Frieden leben wollen kein Wort. Die sind halt nur zur falschen Zeit am falschen Ort, Pech gehabt.

    User #2842 (nicht angemeldet)

    USRAEL sind die Guten. Wir sollten unbedingt noch mehr Drohnen und Flugis von Ihnen kaufen und Ihnen jeden Tag eine Kiste Champagner mit einer Packung Gerberkäsli frei Haus in die Botschaft liefern. Für den Frieden! 👍🏼

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