Hilfsorganisation: Humanitäre Notlage im Iran nimmt rapide zu

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Bern,

    Der Leiter des Norwegischen Flüchtlingsrats (NRC), Jan Egeland, warnt vor einer dramatischen Verschlechterung der humanitären Lage im Iran. Schätzungen zufolge seien mehr als drei Millionen Menschen im Land auf der Flucht, sagte Egeland dem arabischen Fernsehsender Al Jazeera.

    ARCHIV - Eine Straße voller Rauch nach einer Explosion in Teheran. Foto: Mohsen Ganji/AP/dpa
    ARCHIV - Eine Straße voller Rauch nach einer Explosion in Teheran. Foto: Mohsen Ganji/AP/dpa - Keystone/AP/Mohsen Ganji

    Der Iran sei riesig und der Bedarf wachse rasant, so der NRC-Generalsekretär. Seine Hilfsorganisation sei «überlastet, überfordert und unterfinanziert». Schiffs- und Flugverkehr seien unterbrochen, sodass lokale und internationale Gruppen Schwierigkeiten hätten, dringend benötigte Hilfsgüter ins Land zu bringen.

    «Die Menschen fliehen mit ihren eigenen Autos aus den Grossstädten, vor allem aus Teheran, in der Hoffnung, dass kleinere Städte sicher sind, doch viele dieser Orte werden ebenfalls bombardiert», so Egeland. Je länger der Konflikt andauere, desto stärker würden alle Lebensbereiche beeinträchtigt: öffentliche Dienste brächen zusammen, Versorgungswege würden unterbrochen, Geschäfte schlossen oder würden zerstört, und die Hilfsarbeit werde immer schwieriger.

    Kommentare

    User #1601 (nicht angemeldet)

    Die betroffene Bevölkerung hat das ihren eigenen Leuten zu verdanken. Die Mullas, die Hammas, die Hisbollah etc..etc..

    User #5312 (nicht angemeldet)

    Diese Organisationen wittern eine neue spriessende Geldquelle für ihre Organisation (Gehälter, Spesen usw.)

    Weiterlesen

    Chiesa Schnegg
    639 Interaktionen
    Zwei neue Kandidaten
    Sihlquai
    113 Interaktionen
    Tempo-Zoff

    MEHR AUS STADT BERN

    Gewalt
    1 Interaktionen
    Kanton Bern
    Kanton Bern
    Kanton Bern
    Kanton Bern
    Kanton Bern
    Turnhalle Schulsport Sport Kinder
    Kanton Bern