Grütters fordert für Kulturbranche schnelle Hilfen in Coronakrise

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Deutschland,

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) hat sich besorgt über die Folgen des von Bund und Ländern beschlossenen teilweisen Lockdowns auf die Kulturbranche gezeigt und rasche Hilfe gefordert.

Proteste der Kultur- und Veranstaltungsbranche in Berlin
Proteste der Kultur- und Veranstaltungsbranche in Berlin - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Kulturstaatsministerin: Erneute Schliessungen «eine echte Katastrophe».

Die Kultur dürfe «nicht zum Opfer der Krise werden», erklärte Grütters am Freitag in Berlin. «Es geht um die Existenz für mehr als eineinhalb Millionen Menschen, die in unserem Land mehr als hundert Milliarden Euro zum Bruttoinlandsprodukt an Wertschöpfung beitragen und häufig als Soloselbständige arbeiten.»

Grütters betonte, die harten Massnahmen seien angesichts der Dynamik des Infektionsgeschehens zwingend. Doch für die Kultur seien die neuen Schliessungen «eine echte Katastrophe». Kultur sei auch «kein Luxus, auf den man in schweren Zeiten kurzerhand verzichten kann», warnte Grütters. «Kultur ist keine Delikatesse für Feinschmecker, sondern Brot für alle.»

Künstler und Kreative hätten sich von Beginn der Pandemie sehr solidarisch und konstruktiv gezeigt, «obwohl die Corona-Krise an ihren Lebensnerv geht». Grütters mahnte rasche Hilfen auch für die Kulturbranche an. Es gehe um tausende Kinos, Privattheater, die gesamten Bühnen, Klubs, Festivals und auch um Millionen Beschäftigte vor und hinter den Kulissen.

Bund und Länder hatten sich am Mittwoch auf umfangreiche Kontaktbeschränkungen sowie die vorübergehende Schliessung von Gastronomie-, Kultur- und Freizeiteinrichtungen im November verständigt. Der Bund will ein zusätzliches Hilfsprogramm für von den neuen Einschränkungen betroffene Betriebe im Volumen von bis zu zehn Milliarden Euro auflegen. Dies soll auch der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft zugute kommen.

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