Grosser Drohnenangriff Kiews legt Moskaus Flughäfen lahm

Keystone-SDA
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Russland,

Zahlreiche russische Flughäfen, darunter auch die vier Moskauer Airports, mussten offiziellen Angaben zufolge in der Nacht den Betrieb wegen eines grossen ukrainischen Drohnenangriffs schliessen. Nach Angaben der Luftfahrtbehörde Rosawijazija mussten allein in Moskau mehr als 130 Flüge umgeleitet, verzögert oder gestrichen werden. Insgesamt seien die Hauptstadtflughäfen Scheremetjewo, Domodedowo, Wnukowo und Schukowski mehr als sieben Stunden ausser Betrieb gesetzt worden.

ARCHIV - Eine ukrainische Drohnenoperatorin der Einheit Kraken 1654, Rufzeichen Imla, fliegt eine Vampire-Drohne während einer Demonstration für The Associated Press in der Oblast Cha...
ARCHIV - Eine ukrainische Drohnenoperatorin der Einheit Kraken 1654, Rufzeichen Imla, fliegt eine Vampire-Drohne während einer Demonstration für The Associated Press in der Oblast Cha... - Keystone/AP/Julia Demaree Nikhinson

Das Verteidigungsministerium in Moskau meldete den Abschuss von fast 300 ukrainischen Drohnen in der Nacht. Mehr als ein Drittel davon wurden demnach in der westrussischen Region Brjansk an der Grenze zur Ukraine vom Himmel geholt. Jeweils 40 Drohnen seien aber auch in den Regionen Kaluga und dem Moskauer Umland abgewehrt worden, teilte das Militär mit. Angaben zu Schäden machte das Verteidigungsministerium traditionell nicht.

Im nordrussischen Gebiet Nowgorod ist nach Medieninformationen ein Brand ausgebrochen. Unbestätigten Meldungen zufolge soll der Angriff einer Düngemittelfabrik gegolten haben, in der auch Ammoniaksalpeter produziert wird. Dieser wiederum wird bei der Herstellung von Sprengstoff genutzt.

Derweil erklärte der Chef des russischen Ermittlungskomitees, Alexander Bastrykin, dass ukrainische Drohnenangriffe bisher in knapp der Hälfte (41) der Regionen des Landes ernsthafte Schäden verursacht hätten. Seit Kriegsbeginn belaufe sich der Schaden auf rund 600 Milliarden Rubel (6,7 Milliarden Euro), sagte er. Moskau werde Schadenersatz dafür von Kiew verlangen, kündigte er an. Russland seinerseits beschiesst die Ukraine systematisch mit Drohnen, Raketen und Marschflugkörpern. Die insgesamt in der Ukraine angerichteten Schäden durch die russische Invasion liegen nach Einschätzung Kiews im dreistelligen Milliardenbereich in Euro.

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Kommentare

User #5268 (nicht angemeldet)

Dem putins palast sollte mal so ein ding herunterfallen. Ach ne der ist eh nicht daheim .

User #1402 (nicht angemeldet)

Jaja klar. Glauben stärkt den Rücken... 🙈

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