G7-Staaten kündigen neue Sanktionen gegen Russland an

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Frankreich,

Die G7-Staaten kündigen eine Verschärfung der Russland-Sanktionen an. Man wolle so den Druck aufbauen und die neue Dynamik unterstützen.

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Die G7-Staaten wollen den Druck auf Russland erhöhen. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die G7-Staaten wollen weitere Sanktionen gegen Russland.
  • Auch soll das angegriffene Land mit weitreichenden Waffen beliefert werden.

Die USA und die anderen G7-Staaten wollen mit zusätzlichem Druck auf Russland die Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Krieges intensivieren. In einer Erklärung der Staats- und Regierungschefs vom Gipfeltreffen im französischen Évian heisst es, man werde die Sanktionen verschärfen, auch im Öl- und Gassektor. Zudem habe man vereinbart, die Lieferung von weitreichenden Waffen und Luftverteidigungskapazitäten auszuweiten.

Mit dem Ausbau der Unterstützung soll nach Angaben der G7 die neue Dynamik unterstützt werden, die in den vergangenen Monaten durch ukrainische Fortschritte an der Front entstanden ist. Zudem wird von einem «richtigen Zeitpunkt» nach dem US-Deal mit dem Iran zur Wiederöffnung der Strasse von Hormus gesprochen.

g7 Selenskyj Trump krieg
Selenskyj hat Trump beim G7-Gipfel eine ungewöhnliche Bitte vorgelegt: Die Ukraine will Patriot-Systeme im Krieg in Eigenregie produzieren. - keystone

Neben zusätzlichen Waffen versprechen die G7-Staaten der Ukraine in der Erklärung auch zusätzliche Unterstützung, um den kommenden Winter zu bewältigen. Darüber hinaus sichern sie dem Land zu, die Vergabe von Lizenzen für eine Steigerung der militärischen Produktion zu prüfen.

Merz spricht von «Tag der Hoffnung»

Bereits vor der Veröffentlichung des Textes hatten sich Gipfelteilnehmer wie Bundeskanzler Friedrich Merz sehr zufrieden mit den Gesprächen zum Ukraine-Krieg gezeigt. Zum Auftreten von US-Präsident Donald Trump sagte Merz, er habe diesen «sehr kooperativ gesehen».

Deswegen sei er zu einem gewissen Grad optimistisch, dass Europäer und Amerikaner nun zusammen alles unternehmen, um den Krieg zu beenden. Der Kanzler sprach von einem «Tag der Hoffnung» und sagte zur aktuellen Lage der Ukraine: «Das kann vielleicht erstmals eine Chance auf einen Frieden eröffnen.»

Neben Trump und Merz nahmen an den Beratungen bei dem G7-Gipfel führender westlicher Demokratien in Frankreich die Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Grossbritannien, Italien, Kanada und Japan sowie die EU-Spitzen teil. Der ukrainischen Präsident Wolodymyr Selenskyj war als Gast eingeladen.

Kommentare

User #3546 (nicht angemeldet)

Putin behauptet, Russland sei eine Großmacht. Historisch betrachtet hat Russland jedoch niemals den Status einer Großmacht erreicht und wird diesen auch in Zukunft voraussichtlich nicht erlangen. Die grundlegenden Parameter für die weitere Entwicklung des Landes sind bereits festgelegt.

User #4998 (nicht angemeldet)

Sanktionen tragen die westliche Steuerzahler, nicht die Regierungen,die nur eigene Konten füllen.

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