In der rechten italienischen Zeitung «Il Giornale» erschien eine Liste mit angeblichen Vorzügen des ehemaligen italienischen Präsidenten Silvio Berlusconi.
Bild Berlusconis in der Tageszeitung «Il Giornale»
Bild Berlusconis in der Tageszeitung «Il Giornale» - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Italien steht kurz vor der Wahl des neuen Staatspräsidenten.
  • In einer rechten Zeitung wurde nun der ehemalige Präsident Silvio Berlusconi hochgelobt.
  • Er wird sich für diese Wahl stellen - grosse Chancen wird er aber wohl nicht haben.

In wenigen Tage ist in Italien die Wahl des Staatspräsidenten. Der ehemalige Regierungschef und Medientycoon Silvio Berlusconi hat sich in einer italienischen Tageszeitung in höchsten Tönen selbst gelobt.

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Der italienische Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi. - dpa

In ihrer am Donnerstag erschienen Ausgabe präsentiert die rechte Zeitung «Il Giornale» ein Bild des 85-Jährigen. Dort nennt sie eine ganze Liste mit angeblichen Vorzügen des Politikers, der für das höchste Staatsamt kandidiert. Die Zeitung gehört zum Berlusconi-Imperium.

Silvio Berlusconi: «ein Vorbild für alle Italiener»

Er sei ein «guter und grosszügiger» Mann, ein «Freund aller und niemandes Feind» sowie «ein Vorbild für alle Italiener». Das schrieb die Zeitung. Offiziell geht die Initiative auf Aktivisten der Berlusconi-Partei Forza-Italia zurück. Die Tageszeitung «Il Giornale» ist jedoch im Besitz der Familie Berlusconi.

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Sergio Mattarella ist noch amtierender Präsident von Italien. - dpa

Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella tritt am 3. Februar zurück, dann endet die siebenjährige Amtszeit des Sizilianers. Berlusconi hat sich für die Wahl in Stellung gebracht.

An einen Erfolg des 85-Jährigen glauben aber nur wenige, da er rechtskräftig verurteilt wurde. Noch immer ist er in Prozesse verwickelt, die mit seinen früheren mutmasslichen Sex-Partys zu tun haben.

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