EU-Bischöfe fordern Zustimmung zum Migrationspakt

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    Luxemburg,

    Die katholischen Bischöfe in der Europäischen Union haben von den EU-Regierungen die Zustimmung zum UN-Migrationspakt verlangt.

    Die Flagge der EU weht im Wind.
    Die EU-Bischöfe fordern ein Ja zum Migrationspakt. - Pixabay

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die EU-Bischöfe fordern ein Ja zum Migrationspakt.
    • Auch der Papst hat ausdrücklich gefordert, «Migranten willkommen zu heissen».

    Sie forderten die EU-Staaten am Montag auf, «diesen UN-Migrationspakt zu einer Errungenschaft für das gemeinsame Wohl der Mitmenschlichkeit zu machen». In einer Erklärung verwies der Präsident der Kommission der Bischofskonferenzen in der EU, der Luxemburger Erzbischof Jean-Claude Hollerich, auch auf Mahnungen von Papst Franziskus.

    Der Papst habe ausdrücklich gefordert, «Migranten und Flüchtlinge in unseren Gesellschaften willkommen zu heißen, zu schützen, zu fördern und zu integrieren».

    Der UN-Migrationspakt erkenne eine gemeinsame Verantwortung an, «um die Migration zum Nutzen aller beteiligten Menschen und Gesellschaften zu gestalten und zu regulieren». Ziel sei die Gewährleistung von Sicherheit und Schutz für Migranten wie auch für die aufnehmenden Gesellschaften, «indem legale Migrationswege gefördert werden, die Menschenhandel, tödliche Reisen, Zerstörung der Familie und Gewalt verhindern».

    Der UN-Migrationspakt soll bei einem Treffen am 10. und 11. Dezember in Marokko von der Staatengemeinschaft angenommen werden. Das rechtlich nicht verbindliche Abkommen soll helfen, Flucht und Migration besser zu organisieren. Einige Länder haben aber bereits angekündigt, bei dem Projekt nicht mitmachen zu wollen. Die USA waren schon frühzeitig aus den Verhandlungen ausgestiegen.

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