In Neuseeland ist zum ersten Mal eine maorische Frau zur Generalgouverneurin vereidigt worden.
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Cindy Kiro (l.) und Premierministerin Jacinda Ardern. - DEPARTMENT OF INTERNAL VISITS AND CEREMONIAL OFFICE/AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit Cindy Kiro ist erstmals eine Maori als Generalgouverneurin vereidigt worden.
  • Sie möchte sich besonders für Flüchtlinge, Kinder und indigene Völker einsetzen.

In Neuseeland ist erstmals eine Maori-Frau als Generalgouverneurin des pazifischen Inselstaates vereidigt worden.

«Ich werde mich an Gemeinschaften wenden, die in unserer Gesellschaft an den Rand gedrängt werden.» Dies sagte Cindy Kiro am Donnerstag vor dem Parlament in Wellington. Die 63-Jährige hat sich einen Namen im Kampf für mehr soziale Gerechtigkeit gemacht. Besonders kämpft sie für die indigenen Völker und für Kinder.

Stolz auf ihr Erbe aus zwei Kulturen

Die Tochter einer Maori und eines Briten sagte, sie wolle sich auch für Migranten und Flüchtlinge einsetzen. Auch für «die unbesungenen Helden in unserer Gemeinschaft» möchte sie sich stark machen. Sie sei stolz darauf, ihr Erbe aus zwei Kulturen in das Amt einzubringen.

Als Generalgouverneurin vertritt Kiro das offizielle neuseeländische Staatsoberhaupt, die britische Königin Elizabeth II. Die Rolle ist weitgehend zeremoniell: Der Generalgouverneur vereidigt Gesetzgeber, verleiht Ehrungen und empfängt Würdenträger. Eine Amtszeit beträgt fünf Jahre.

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